Forschungsergebnisse Neue Augmented-Reality-App für die Fahrzeugwartung und -montage

Quelle: Pressemitteilung des Fraunhofer IEM 3 min Lesedauer

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Das Fraunhofer IEM, der Landmaschinenhersteller Claas und der Lüftungstechnikspezialist Westaflex haben Pilotanwendungen aus dem Bereich Augmented Reality entwickelt.

Forscher am Fraunhofer IEM haben mit Industriebetrieben Möglichkeiten entwickelt, wie Augmented Reality bei der Wartung oder Montage helfen kann, Zeit und Geld zu sparen. Bei Claas unterstützt sie, wie hier, per Smartphone und App die Mähdrescherwartung.(Bild:  Fraunhofer IEM)
Forscher am Fraunhofer IEM haben mit Industriebetrieben Möglichkeiten entwickelt, wie Augmented Reality bei der Wartung oder Montage helfen kann, Zeit und Geld zu sparen. Bei Claas unterstützt sie, wie hier, per Smartphone und App die Mähdrescherwartung.
(Bild: Fraunhofer IEM)

Für jeden, der es nicht weiß: Augmented Reality (AR) projiziert digitale Inhalte in reale Umgebungen. Mit den zusätzlichen Informationen lassen sich zum Beispiel Montage- und Wartungsarbeiten erleichtern und verbessern, heißt es, auch wenn man weniger Erfahrung in der Praxis hat. Speziell in kleinen und mittleren Unternehmen komme AR jedoch nur selten zum Einsatz. Die Gründe sind vor allem Unwissenheit über die Einsatzmöglichkeiten und fehlendes Know-how, die Technik zu beherrschen. Die Chancen von AR seien aber enorm, so die IEM-Forscher. Wie findet ein Unternehmen aber einen geeigneten Einsatzzweck? Und wie setzt es das Szenario dann in der Praxis um? Das sind die Fragen, die es zu beantworten gibt. Im Rahmen des Projekts Emerge entstanden deshalb praxistaugliche Werkzeuge, um AR mit weniger Aufwand nutzen zu können. Die Hilfsmittel kamen bereits erfolgreich zum Einsatz.

Claas-Mähdrescher-Wartung via Smartphone in 3D

Die Mähdrescher des Landmaschinenherstellers Claas sind besonders große und technisch komplexe Maschinen. Um die umfangreiche und anspruchsvolle Wartung zu erleichtern, arbeitete das Projektteam an einer AR-Anwendung zur interaktiven Informationsvisualisierung, wie es weiter heißt. Die Vision, die verfolgt wird, ist, dass das Servicepersonal jetzt eine AR-App über den Smartphone-Bildschirm nutzt. Diese könnte den Spezialisten über 3D-Visualisierungen an der Maschine eine Schritt-für-Schritt-Anleitung aller Wartungstätigkeiten liefern und sie auch zur richtigen Stelle am Fahrzeug navigieren. Die Vorteile seien, dass die Wartung der Mähdrescher deutlich schneller erfolgen könne. Teure Stillstandzeiten werden folglich minimiert. Das hat sich als erfolgreich erwiesen, heißt es. Darauf aufbauend gilt es nun, die Ergebnisse zu verwerten und den langfristigen Einsatz von AR vorzubereiten, berichtet Claas.

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2D-AR-Grafiken unterstützen bei der Bauteilmontage

Und in Rahmen der Produktion komplexer Lüftungssysteme montieren die Mitarbeiter von Westaflex ständig variierende Komponenten, weshalb sie sich oft zeitintensiv in neue Aufträge einarbeiten müssen. Um diese Einarbeitung zu verkürzen, entwickelte das Projektteam Montageanleitungen über AR. Datenbrillen projizieren dabei 2D-Grafiken mit Informationen und Anleitungen für die Arbeitsaufträge direkt ins Sichtfeld. Das hat auch den Vorteil, dass die Hände bleiben frei und die Montage so insgesamt effizienter wird. Trotz aller positiven Ergebnisse habe es sich jedoch gezeigt, dass die AR-Brillen-Technik weiterentwickelt werden müsse, um volle Akzeptanz bei den Nutzern für den untersuchten Einsatzzweck zu erhalten. Deshalb erwartet man die nächste Generation von Brillen, bevor der Praxiseinsatz starten soll.

Und bei Westaflex, einem Hersteller komplexer Lüftungssysteme, soll Augmented Reality via AR-Brille bei der Montage helfen, Einarbeitungszeit zu sparen. Das klappt, doch die bisherigen Brillen werden noch nicht von allen Mitarbeitern akzeptiert, heißt es. (Bild:  Fraunhofer IEM)
Und bei Westaflex, einem Hersteller komplexer Lüftungssysteme, soll Augmented Reality via AR-Brille bei der Montage helfen, Einarbeitungszeit zu sparen. Das klappt, doch die bisherigen Brillen werden noch nicht von allen Mitarbeitern akzeptiert, heißt es.
(Bild: Fraunhofer IEM)

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