NTT Global Network Report 2022
Network-as-a-Service soll den Leidensdruck im Netzwerk lindern

Ein Gastbeitrag von Kai Grunwitz* 5 min Lesedauer

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Für viele produzierende Unternehmen ist das Netzwerk kein Business Enabler, sondern eine Wachstumsbremse. Daher investieren sie in ihre Infrastruktur und denken über das Outsourcing nach. Das tun sie trotzt hohen Kostendrucks, zeigt der NTT Global Network Report 2022.

Moderne Produktionsumgebungen werden digital überwacht und gesteuert und hängen daher von leistungsstarken sowie zuverlässigen Netzwerkinfrastrukturen ab.(Bild:  NTT)
Moderne Produktionsumgebungen werden digital überwacht und gesteuert und hängen daher von leistungsstarken sowie zuverlässigen Netzwerkinfrastrukturen ab.
(Bild: NTT)

An Herausforderungen hat es in der deutschen Fertigungsindustrie in den vergangenen Jahren wahrlich nicht gemangelt. Ob Corona-Pandemie, volatile Lieferketten, Rohstoffknappheit, steigende Energiepreise oder der anhaltende Fachkräftemangel – die Branche steht mehr oder weniger unter Dauerdruck und treibt deshalb ihre digitale Transformation entschlossen voran.

Priorität hatten dabei bislang meist Projekte, die die Produktion kostengünstiger und flexibler machen – das Netzwerk hingegen wurde oft vernachlässigt. Das rächt sich nun, da sich durch eine zunehmend digitale Planung, Überwachung und Steuerung der Fertigung und aller damit verbundenen Prozesse die Datenflüsse und Netzwerklasten erheblich verändert. Die bestehenden, historisch gewachsenen Infrastrukturen sind schlicht nicht mehr leistungs- und anpassungsfähig genug, um mit den neuen Business-Anforderungen mitzuhalten.