Beleuchtungen digital steuern
DALI-2 spart Energie und senkt Kosten bei der Installation

Ein Gastbeitrag von Paul Drosihn* 6 min Lesedauer

Offene Standards in der Beleuchtungsbranche helfen, Energie zu sparen und Anlagen auch in Zukunft problemlos erweitern zu können. Zertifizierte Komponenten sind auch länger am Markt verfügbar.

Natürliches Licht ist am besten. Doch wenn künstiches Licht notwendig ist, dann empfehlen sich offene Standards in der Beleuchtungsbranche. Sie helfen dabei, Energie zu sparen und lassen sich künftig auch erweitern.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Natürliches Licht ist am besten. Doch wenn künstiches Licht notwendig ist, dann empfehlen sich offene Standards in der Beleuchtungsbranche. Sie helfen dabei, Energie zu sparen und lassen sich künftig auch erweitern.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Klimawandel und steigende Kosten zwingen Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit. Dazu gehört auch die Reduzierung des Energieverbrauchs und des CO2-Fußabdrucks. Mit einem Anteil von etwa 15 Prozent am weltweiten Stromverbrauch und fünf Prozent an den weltweiten Treibhausgasemissionen hat die Beleuchtungsindustrie eine große Chance, einen Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen zu leisten und die Kunden zufrieden zu stellen. Das sagt der Global Lighting Report 2022, der von Lighting Global, einer Initiative der Weltbank, herausgegeben wird. Der Bericht liefert einen Überblick über den globalen Beleuchtungsmarkt und analysiert die Trends in der Branche.

Darüber hinaus erfordert der Trend zu einer stärker kreislauforientierten Wirtschaft Produkte, die leicht wiederverwendet, überholt, aufgerüstet und recycelt werden können, was das Potenzial für einen geringeren Energieverbrauch, weniger Abfall und finanzielle Einsparungen bietet. Etablierte globale Standards wie das DALI-2 Zertifizierungsprogramm, das von der DALI (Digital Addressable Lighting Interface) Alliance entwickelt und gepflegt wird, spielen eine entscheidende Rolle bei der Erfüllung aller Aspekte der Nachhaltigkeit.