Automation
Multimodale Sensoren: Ein Roboter entwickelt Feingefühl

Von Jürgen Schreier 3 min Lesedauer

Intelligente Roboter nehmen ihre Umgebung wahr und reagieren auf diese. Dazu benötigen sie Sensoren, die verschiedene physikalische Ereignisse simultan erfassen. Am KIT entwickelte multimodale Sensoren entwickelt, die sowohl Bewegungen als auch Berührungen detektieren, ergänzen dabei die optischen Systeme.

Mit den kapazitiven taktilen Näherungssensoren kann ein Roboter seine Umgebung bzw. unbekannte Objekte in der Umgebung erkunden.(Bild:  Stefan E. Navarro)
Mit den kapazitiven taktilen Näherungssensoren kann ein Roboter seine Umgebung bzw. unbekannte Objekte in der Umgebung erkunden.
(Bild: Stefan E. Navarro)

Roboter können den Menschen eintönige, beschwerliche oder gefährliche Arbeiten abnehmen - sei es in der Produktion, Logistik oder bei Wartungsaufgaben. Intelligent ist ein Roboter dann, wenn er seine Umgebung wahrnimmt und auf sie reagiert. Dadurch kann er auch komplexe Aufgaben ausführen - beispielsweise unbekannte Objekte greifen, dabei flexibel agieren und sicher mit dem Menschen interagieren.

Intelligente Roboter benötigen dazu Sensoren, die ihnen Informationen über ihre Umgebung vermitteln. So wie ein Mensch verschiedene Sinne gleichzeitig nutzt und die einzelnen Wahrnehmungen im Gehirn zu einem Gesamtbild verknüpft, muss ein intelligenter Roboter über sogenannte multimodale Sensorik verschiedene physikalische Ereignisse simultan erfassen und auswerten können.

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