Öffentlicher Raum
Mit Smart-City-Technologien gegen die Landflucht? Ein Realitäts-Check

Von Emmanuelle Heyer* 5 min Lesedauer

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Eine hohe Abwanderungsquote junger Menschen, die folglich zunehmende Überalterung der Bevölkerung und eine oft schlecht ausgebaute Infrastruktur setzen vielen ländlicheren Regionen massiv zu. Dabei kann die Digitalisierung Abhilfe schaffen.

Um Abwanderungstendenzen aufzuhalten, braucht es einen ganzheitlichen Prozess digitaler Transformation in den ländlichen Kommunen und Regionen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Um Abwanderungstendenzen aufzuhalten, braucht es einen ganzheitlichen Prozess digitaler Transformation in den ländlichen Kommunen und Regionen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

„Wir wollen lebenswerte Städte, Gemeinden und ländliche Regionen in ganz Deutschland“, erklärt die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag und verweist dabei auf die Ziele, die die sogenannte Neue Leipzig-Charta vorgibt. Das Leitdokument für eine zeitgemäße Stadtpolitik in Deutschland und Europa wurde 2020 nochmals grundlegend überarbeitet. Nun macht sie unmissverständlich deutlich, wie wichtig eine integrierte und nachhaltige Stadtentwicklungspolitik für die Erhaltung der Lebensqualität und den Klimaschutz ist.

Darüber hinaus betont die Charta das Potenzial, das die Digitalisierung für die Transformation der hiesigen Städte birgt. Denn: Digitale Lösungen können innovative und qualitativ hochwertige Dienstleistungen für Bürger und Unternehmen bereitstellen und so wiederum ein nachhaltiges Leben, Wohnen und Wirtschaften ermöglichen.