Digitalisierung im Mittelstand
Mit Simulationstechnologien die Wettbewerbsfähigkeit in der Realität stärken

Ein Gastbeitrag von Dr. Andreas Wierse* 4 min Lesedauer

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Simulationstechnologien verschaffen Unternehmen spürbare Wettbewerbsvorteile – auch den kleinen und mittleren, sofern sie sich denn trauen. Viele schrecken vor vermeintlichen Hürden zurück. Dabei geht die Einbindung in bestehende Prozesse oft leichter als gedacht.

Supercomputer Hawk des HLRS (gefördert vom BMBF und MWK)  (Bild:  HLRS)
Supercomputer Hawk des HLRS (gefördert vom BMBF und MWK)
(Bild: HLRS)

Simulations- und Berechnungstechnologien sind für Unternehmen Gold wert. Mit ihnen lässt sich die sonst zeit- und kostenintensive Herstellung von realen Prototypen oder Systemen oft spürbar reduzieren. Hersteller können das Produktverhalten unter unterschiedlichen Einsatzbedingungen und in verschiedensten Umgebungen beliebig oft analysieren. Die Produktentwicklung gelingt so weit zügiger und qualitativ hochwertiger als zuvor – ein Aspekt, der im Zeitalter rasanter Innovationen maßgeblich zur Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens beiträgt.

Branchenübergreifend schöpfen Großunternehmen in puncto Simulation deshalb längst aus dem Vollen: Digitale Zwillinge helfen vielerorts, Fehler frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden. Bereits während des Produktentstehungsprozesses erlauben Simulationstools unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz eine Bewertung und Selektion . Mit dem Ziel, das Zusammenspiel der beiden Technologien zu verbessern, gibt es bei KI und dem High Performance Computing (kurz: HPC) generell eine erste Tendenz in Richtung Konvergenz. Für Unternehmen gilt es, hier am Ball zu bleiben.