3D-Drucksystem Mit Serienprozessen zu maßgeschneiderten Produkten

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Das neue Drucksystem der Firma Karl Mayer verspricht eine technologische Lösung zur Verbindung der Wirkwarenherstellung mit dem 3D-Druck. Das soll zu maßgeschneiderten Produkten führen.

Das neue 3D-Drucksystem von Karl Mayer verbindet additive Fertigung mit der Produktivität von Wirkmaschinen, um die Individualisierung von Produkten voranzutreiben. (Bild:  Karl Mayer Group)
Das neue 3D-Drucksystem von Karl Mayer verbindet additive Fertigung mit der Produktivität von Wirkmaschinen, um die Individualisierung von Produkten voranzutreiben.
(Bild: Karl Mayer Group)

Laut Pressemitteilung vom 13.02.2023 hat die Karl Mayer Group eine Innovation entwickelt, bei der die Wirkmaschine nach dem Rolle-zu-Rolle-Prinzip in einem einheitlichen Prozess mit dem 3D-Drucksystem kombiniert wird. Das führt zu Flexibilität und Effizienz bei der Fertigung individualisierter Produkte. Michael Kieren vom Team New Business Development erklärt: „Mit dem 3D-Druck können wir die textile Produktgestaltung vollkommen neu denken. Was möglich ist, sehen wir bereits bei Sportswear. Serienartikel mit 3D-gedruckten Branding- und Funktionselementen sind hier schon fest etabliert“.
Da Arbeitsschritte entfallen, die sonst Material und Energie kosten, wird die Neuentwicklung nachhaltiger. Der 3D-Drucker zeigt seine Vorteile beispielsweise bei der Herstellung von Prototypen und bei der Funktionalisierung von textilen Erzeugnissen durch partielle Verstärkungen.

Fließende Prozessführung

Das Textil wird direkt nach seiner Herstellung auf der Wirkmaschine bedruckt. Die Maschine kommuniziert, so steht es in der Pressemitteilung, dabei mit dem Musterungssystem des Druckers und steuert diesen zielgerichtet. Ein Kamerasystem und eine Mustererkennungs-Software sorgen für Präzision.

Additive Fertigung wird also mit der Produktivität von Wirkmaschinen verbunden und bietet so die Möglichkeit, Produktionsschritte einzusparen. Zudem ist das Maschinenhandling weniger komplex. Dadurch eignet sich die Entwicklung besonders für die Individualisierung von Produkten. Das bedeutet konkret, dass beispielsweise durch einen direkten Druck auf Stoff große Mengen textiler Artikel mit Logos, Markenbezeichnungen oder ähnlichem versehen werden können. So können Unternehmen erfolgreicher auf individuelle Bedürfnisse von Kunden eingehen. Besonders erfolgreich ist das Drucksystem im Sportbereich und im Automobilbereich. Auch Schuhe profitieren laut Karl Mayer Group von der Möglichkeit, besonders beanspruchte Bereiche Verschleißfest zu gestalten.

Der Sprung in die Praxis

Gemeinsam mit der FH Bielefeld hat Karl Mayer den 3D-Drucktisch bei der Produktion von Schuhstoffen bereits erfolgreich erprobt. „Hier sind, mehr noch als in anderen Bereichen, die verschiedensten Applikationen gefragt. Dafür eignet sich der 3D-Drucktisch sehr gut“, resümiert Michael Kieren. Als nächstes gelte es, das Verfahren mit potenziellen Anwendern in der Praxis zu etablieren.

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