Cybersicherheit
Mit Ransomware leben und die Gefahren minimieren

Ein Gastbeitrag von Bernhard Kretschmer* und Patrick Schraut* 4 min Lesedauer

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Ein 100-prozentiger Schutz vor Ransomware ist eine Illusion. Doch es gibt Maßnahmen, die ein Unternehmen ergreifen kann: von den Angriffsvektoren über die Angriffserkennung und schnelle Reaktion bis hin zur Optimierung der Infrastruktur nach einer erfolgten Attacke.

Unternehmen müssen Security-Strategien und -Lösungen nutzen, die nicht nur auf die Vermeidung von Ransomware-Angriffen abzielen, sondern auch die Reaktion auf erfolgreiche Attacken adressieren.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Unternehmen müssen Security-Strategien und -Lösungen nutzen, die nicht nur auf die Vermeidung von Ransomware-Angriffen abzielen, sondern auch die Reaktion auf erfolgreiche Attacken adressieren.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Dass Ransomware zu den größten Cyber-Gefahren zählt, ist unbestritten. Unternehmen können sich dem Risiko nicht entziehen, es gehört zum Alltag der IT. Auch eine Entschärfung der Bedrohungslage ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Schließlich tauchen permanent neue professionelle Tools oder Ransomware-as-a-Service-Angebote auf. Die Folgen eines Angriffs können gravierend sein: Die durchschnittlichen Ausfallzeiten liegen bei rund drei Wochen. Auch ein Angriff auf ganze Staaten ist nicht ausgeschlossen, wie das aktuelle Beispiel Costa Rica zeigt. Da Ransomware nicht verschwinden wird, sollte ein Umdenken erfolgen: Unternehmen müssen Security-Strategien und -Lösungen nutzen, die nicht nur auf die Vermeidung von Ransomware-Angriffen abzielen, sondern auch die Reaktion auf erfolgreiche Attacken adressieren. Nur so kann die Business Continuity gewährleistet werden.

Welche Maßnahmen helfen dabei, die Gefahren in den Griff zu bekommen? Es sind vier Bereiche, in denen Unternehmen tätig werden sollten, um gegen Angriffe maximal gewappnet zu sein und mögliche Schäden auf ein Minimum zu begrenzen: