Smarte Sensorik
Mit KI gegen Chipmangel: Akustische Diagnose im Vorbeifahren

Ein Gastbeitrag von Dr. Stefan Pietschmann* 4 min Lesedauer

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Global Foundries setzt in seiner Halbleiterproduktion in Dresden akustische Sensoren und Künstliche Intelligenz ein, um Transportroboter in der Chipfertigung vorausschauend und effizient zu warten. Dieser Text gibt einen Einblick.

Mit dem Umstieg von manueller Überwachung auf Wartung durch einen Roboter gelingt Global Foundries ein weiterer Schritt Richtung Smart Factory. (Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Mit dem Umstieg von manueller Überwachung auf Wartung durch einen Roboter gelingt Global Foundries ein weiterer Schritt Richtung Smart Factory.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Chips werden weitläufig eingesetzt – in Haushaltsgeräten, Smartphones, Autos, Industrieanlagen und medizinischen Geräten und sind auf dem Weltmarkt heiß begehrt. Im größten und modernsten Halbleiterwerk Europas produziert Global Foundries in Dresden Mikrochips für Kunden aus diesen Bereichen. Um Wartungszyklen zu optimieren und Produktionsausfälle zu vermeiden, hat T-Systems MMS gemeinsam mit dem Smart Systems Hub eine neuartige, Cloud-basierte IoT-Plattform realisiert. In Pionierarbeit und im Rahmen des bewährten Co-Innovation Formats „Digital Product Factory“ entstand in drei Monaten eine KI-Lösung, um das hochautomatisierte fahrerlose Transportsystem im Reinraum vorausschauend zu warten und instand zu halten.

Wartungsaufwand reduzieren

Die Herstellung von Mikrochips enthält mehr als 1.000 Einzelschritte unter strengsten Reinraumbedingungen. Entsprechend hoch ist die Komplexität der gesamten Fertigung, bei der gegenseitige Abhängigkeiten in der Abfolge bestehen.