IPA-Studie
Mit I4.0-Technologien die Ressourceneffizienz steigern

Von Jürgen Schreier 4 min Lesedauer

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Wer meint, Industrie 4.0 und Ressourceneffizienz hätten nichts miteinander zu tun, der irrt. Vielmehr lassen sich Digitalisierungstechniken nutzen, um auch die Ressourcennutzung nachhaltig zu verbessern. Konkrete Beispiele und Vorgehensweisen schildert eine neue Studie des Fraunhofer IPA.

Jede Druckluft-Leckage wird mit der App von Mader dokumentiert und ökologisch sowie ökonomisch bewertet. (Bild:  Mader)
Jede Druckluft-Leckage wird mit der App von Mader dokumentiert und ökologisch sowie ökonomisch bewertet.
(Bild: Mader)

Die Themen Industrie 4.0 und Ressourceneffizienz werden selten in Zusammenhang gebracht. Dabei lassen sich die Technologien der digitalen Transformation auch dafür einsetzen, die Ressourceneffizienz im Unternehmen zu steigern. Was in dieser Hinsicht alles möglich ist, beleuchtet de neue Studie "Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 – Potenziale für KMU des verarbeitenden Gewerbes", die das Fraunhofer IPA zusammen mit diversen Partnern im Auftrag des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) durchgeführt hat. Die 270-seitige Ausarbeitung identifiziert Best-Practice-Beispiele und gibt konkrete Handlungsempfehlungen in Richtung, Industrie, Forschung und Politik.

Studie analysiert zehn Best-Practice-Unternehmen

Nach Einschätzung von IPS-Projektleiter Ivan Bogdanov werden Industrie-4.0-Technologien werden primär dafür eingesetzt, um wirtschaftliche Kennzahlen wie Kundenzufriedenheit, Prozessstabilität oder Produktivität zu verbessern. Die Ressourceneffizienz betrachten die Unternehmen entweder getrennt oder sie bleiben ganz außen vor.