Additive Fertigung
Mit hybrider Fertigung verschleißfeste Werkzeuge aus 16MnCr5 herstellen

Von Johannes Mayer 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mit einer Kombination aus subtraktiver und additiver Fertigung verbessert Burgmaier einen Werkzeughalter aus Einsatzstahl. Dabei müssen Konstrukteure auf Besonderheiten des hybriden Fertigens achten.

Der „hybride“ Werkzeughalter aus konventioneller Aufnahme und additivem Aufbau – gefertigt im Einsatzstahl 16MnCr5.(Bild:  Burgmaier)
Der „hybride“ Werkzeughalter aus konventioneller Aufnahme und additivem Aufbau – gefertigt im Einsatzstahl 16MnCr5.
(Bild: Burgmaier)

Einsatzstahl ist ein beliebter Werkstoff für verschleißfeste Bauteile, denn er hat eine besonders harte Oberfläche bei gleichzeitig duktilem Kern. Doch auch ein Bauteil aus verschleißfestem Material stößt an seine Grenzen, beispielsweise bei sehr hohen Temperaturen. Um Bauteile beständiger zu machen, setzt Burgmaier Technologies auf die Additive Fertigung. Denn mit Kühlkanälen können sie einer Wärmeentwicklung entgegenwirken.

„Durch die Kombination der Werkstoffgruppe Einsatzstahl mit additiver Fertigungstechnologie ergeben sich völlig neue Anwendungsgebiete“, sagt Johannes Mayer, Business Development Manager bei Burgmaier Technologies, und grenzt ein: „Sofern die Stellhebel in der Konstruktion und Prozessauslegung richtig bedient werden.“ Doch den chrom-mangan-legierten Einsatzstahl, den das Unternehmen verwendet, gab es bisher nicht als Werkstoff für 3D-Druck.