Mobile Automation
Mit einem PC mehr aus dem Acker rausholen

Von Carola Schwankner* 4 min Lesedauer

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Die Landwirtschaft muss effizienter werden, um den Hunger der wachsenden Weltbevölkerung zu stillen. Hierbei kommen autonome Maschinen zum Einsatz, die Zentimeter genau sowie rund um die Uhr arbeiten können. Ein Automation PC macht es möglich, dass sie miteinander kommunizieren und Daten in die Cloud schicken.

Mobile Maschinen sparen Sprit: Wer automatisiert lenken lässt, spart im Schnitt 10 % Diesel. (Bild:  B&R)
Mobile Maschinen sparen Sprit: Wer automatisiert lenken lässt, spart im Schnitt 10 % Diesel.
(Bild: B&R)

Der Landwirt und sein Traktor bei der Feldarbeit – ein Bild der traditionellen Landwirtschaft und in vielen Köpfen ein unzertrennbares Duo. Doch auch die Landwirtschaft steht unter starkem Einfluss der digitalen Transformation. „Smart Farming“, eine vernetzte und intelligent gesteuerte Landwirtschaft, ist auf dem Vormarsch. Der Landwirt und sein Traktor, schon allein aus Effizienzgründen ein vielleicht aussterbendes Modell, wie die Ausführungen des VDMA-Geschäftsführers für Landtechnik Dr. Bernd Scherer anlässlich der Agritechnica im letzten Jahr verdeutlichten: „Wer automatisiert lenken lässt, anstatt selbst das Steuer zu übernehmen, spart im Schnitt 10 % Diesel.“

Mit kombinierten Arbeitsprozessen, Digitalisierung, Leichtbau und exaktem Motormanagement würden sich laut Scherer sogar zwischen 35 bis 40 % einsparen lassen. Aber auch die Produktivität in der Landwirtschaft lässt sich mit autonomen Maschinen steigern. Was auch notwendig ist, wenn bis 2050 rund neun Mrd. hungrige Menschen1 auf der Erde leben. Eine Lösung für diese perspektivische Herausforderung stellen autonomen Maschinen dar. Sie können den Ertrag steigern, obwohl es weniger Anbauflächen geben wird. Denn autonome Maschinen arbeiten Zentimeter genau – rund um die Uhr.