Use Case
Mit dem IoT zur Produktionsüberwachung ohne Kompromisse

Ein Gastbeitrag von Christin Senftleben* 5 min Lesedauer

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Ein ganzheitliches System zur Fertigungsüberwachung, das wünschte sich die Produktionsabteilung von Profiroll Technologies. Standardlösungen konnten die Anforderung nicht erfüllen, deshalb übernahm man die Programmierung kurzerhand selbst. Ein Vorgehen, das sich auszahlt?

Da Standardlösungen zur Fertigungsüberwachung nicht ausreichend schienen, nahm man die Produktionsabteilung bei Profiroll die Programmierung selbst in die Hand.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Da Standardlösungen zur Fertigungsüberwachung nicht ausreichend schienen, nahm man die Produktionsabteilung bei Profiroll die Programmierung selbst in die Hand.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Noch vor drei Jahren sah es beim Werkzeugmaschinenhersteller Profiroll Technologies GmbH wie in vielen anderen mittelständischen Produktionsbetrieben aus: Die Tages- beziehungsweise Wochenproduktion wurde vom ERP geplant und von den Hallenmeistern per Hand in eine Excel-Tabelle übertragen. Wenn eilige, ungeplante Aufträge dazwischen rutschten, wurden sie – am ERP vorbei – direkt in die Tabellenkalkulation eingepflegt. Maschinenbediener meldeten Rüstzeiten und produktive Zeit händisch an das Terminal zurück.

Damit einhergehenden Probleme wie Falschbuchungen, die Zuordnung eines falschen Auftrags oder die Dokumentation falscher beziehungsweise nicht überwachbarer Zeiten mussten in Kauf genommen werden. An eine Aufzeichnung von Maschinendaten gar, wie sie heute im Unternehmen stattfindet, war nicht zu denken. Das muss sich ändern, beschloss man in der Fertigungsabteilung von Profiroll.