Special Effects
Mit Deep Learning zur perfekten Wolkensimulation

Von Jürgen Schreier 2 min Lesedauer

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Special Effects in Filmen und Games sind heute im Wesentlichen Computeranimationen. Bisher nur mit hohem Zeit- und Kostenaufwand zu simulieren waren jedoch Rauch und Wolken. Münchener Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, die solche Simulationen auch bei Budget-Produktionen ermöglicht. Basis: ein Deep-Learning-Algorithmus.

In der Abbildung sind die Rohentwürfe einer Rauchwolke (Bild oben) dargestellt. In den Bildern unten sind die hochaufgelösten Versionen zu sehen, deren Details mit Hilfe des Deep Learning Algorithmus berechnet wurden. (Bild: (Bild:  Chu/Thuerey/TUM)
In der Abbildung sind die Rohentwürfe einer Rauchwolke (Bild oben) dargestellt. In den Bildern unten sind die hochaufgelösten Versionen zu sehen, deren Details mit Hilfe des Deep Learning Algorithmus berechnet wurden. (Bild:
(Bild: Chu/Thuerey/TUM)

Vergleicht man Filme, die vor 20 Jahren gedreht wurden mit heutigen Produktionen, wird schnell klar: Computeranimationen haben die Filmindustrie grundlegend verändert. Allerdings sind Rauch und realistisch aussehende Wolken immer noch extrem schwer zu simulieren. Forscher und Forscherinnen der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, die die Animationstechnik revolutionieren könnte.

Von Hollywood nach München

Nils Thürey weiß aus eigener Erfahrung, wie zeitaufwendig, mühsam und auch teuer die Produktion von Simulationen ist. Der Münchner Wissenschaftler und Hochschullehrer hat in Hollywood als Research & Development Lead unter anderem an Spezialeffekten von Filmen wie „Iron Man 3“ und „Super Man: Man of Steel“ mitgearbeitet. Für seine Forschung auf dem Gebiet der physikalischen Simulation für visuelle Effekte und Computer Generated Imagery (CGI) gewann er bereits einen Technical Oscar. Der Professor für Games Engineering an der TUM beschäftigt sich in seiner Forschung vor allem mit der Simulation von Flüssigkeiten und Gasen, sogenannten Fluiden. Diese realistisch darzustellen, ist extrem schwierig.

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