Sicherheitstechnik
Metallpulver sicher lagern

Ein Gastbeitrag von Friedhelm Kring 3 min Lesedauer

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Die Entwicklung von neuen Technologien und Materialien für die additive Fertigung schreiten voran. Doch für Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen ist es nicht leicht einzuschätzen, ob die getroffenen Schutzmaßnahmen beim Einsatz von Metallpulver ausreichend und rechtskonform sind.

Vorsicht ist geboten, denn Metallpulver können beim Aufwirbeln gefährliche explosionsfähige Atmosphären bilden. In Pulverform wird damit auch ein vereinheitlich unbrennbares Metall zündfähig und explosiv.(Bild:  Asecos)
Vorsicht ist geboten, denn Metallpulver können beim Aufwirbeln gefährliche explosionsfähige Atmosphären bilden. In Pulverform wird damit auch ein vereinheitlich unbrennbares Metall zündfähig und explosiv.
(Bild: Asecos)

Das Handling von Pulver beschäftigt mehr und mehr nicht nur Ingenieure, sondern auch Arbeitsschützer und Arbeitsmediziner. Schließlich nutzen die meisten der mehr als ein Dutzend unterschiedlichen 3D-Druck-Verfahren für Metalle die Metalle und ihre Legierungen in Pulverform. Da die Bauräume und die Geschwindigkeiten der Drucker wachsen, steigt auch der Materialdurchsatz. Und damit wachsen die eingesetzten Pulvermengen und die Anforderungen an deren sicheres Handling. Dabei wird leicht übersehen, welche Risiken der Umgang mit metallischen Pulvern für den Anwender mit sich bringt. Insbesondere zwei Gefahren geraten zunehmend in den Fokus von Sicherheits- und Gesundheitsexperten.

Die Richtlinie VDI 3405 Blatt 6.1. – Empfehlungen zum Lagern von Metallpulvern

In Abschnitt 8.2 befasst sich die VDI-Richtlinie mit der sicheren Aufbewahrung von Pulvermaterialien. An erster Stelle stehen dabei die folgenden zwei Maßnahmen:

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