Transparente Fertigungsprozesse
MES als Enabler für die digitale Fertigung

Von Muteber Sür 5 min Lesedauer

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Zur Absicherung des Unternehmenserfolges setzt Stihl Tirol - Hersteller von Rasenmähern, Mährobotern, Aufsitzmähern und Häckslern – auch auf Digitalisierungsmaßnahmen in der Fertigung und vertraut dabei auf die MES-Lösung von Industrie Informatik.

An aktuell 23 Montagelinien werden die Stihl Produkte von ca. 600 Mitarbeitern gefertigt.(Bild:  Stihl Tirol GmbH)
An aktuell 23 Montagelinien werden die Stihl Produkte von ca. 600 Mitarbeitern gefertigt.
(Bild: Stihl Tirol GmbH)

Menschen auf der ganzen Welt bringen das leuchtende Stihl Orange sofort mit motorbetriebenen Garten- und Forstgeräten in Verbindung. Seit 1981 produziert die Stihl Tirol GmbH – ehemals unter dem Namen VIKING – vor malerischer Bergkulisse Rasenmäher, Mähroboter, Aufsitzmäher, Garten-Häcksler & Co. An aktuell 23 Montagelinien werden die innovativen und weltbekannten Produkte von ca. 600 Mitarbeitern gefertigt. Erst kürzlich ist zudem der Standort um 20.000 m2 zusätzliche Nutzfläche erweitert worden. Zur Absicherung des Unternehmenserfolges setzt man unter anderem auf Digitalisierungsmaßnahmen im Fertigungsbereich und vertraut dabei auf ein Manufacturing Execution System (MES). Daraus resultierten bisher eine leistungsstarke Einzelteilrückverfolgung, transparente Visualisierung von Fertigungsfortschritten und Qualitätsdatenerfassung zur Sicherstellung der damit verbundenen selbstauferlegten Standards.

Auf der Suche nach dem richtigen MES

Dipl-Ing. (FH) Harald Ganster ist als Abteilungsreferent für die Shopfloor IT bei Stihl Tirol unter anderem für alle fertigungsnahen Hard- und Softwaresysteme verantwortlich. Er beschreibt die damaligen Kernanforderungen seines Unternehmens an ein neues MES: „Ziel war es damals, unsere Fertigungsprozesse dahingehend zu optimieren, dass automatisch umfangreiche Informationen zu den produzierten Geräten erfasst werden. Zudem wollten wir mehr Transparenz für weitere Optimierungsmaßnahmen erreichen. Bei 23 Montagelinien und hoher Produktdiversifikation ist es zudem notwendig, dass ein MES flexibel an die Gegebenheiten in der Fertigung anpassbar ist. Wir setzten damals auf eine Lösung, die diesen und anderen Anforderungen nicht gerecht wurde und so machten wir uns auf die Suche.“ Mit den bereits gesammelten Erfahrungen und Voraussetzungen wie maximaler Flexibilität, Releasesicherheit und transparenter Kostengestaltung wurde man schlussendlich beim oberösterreichischen MES-Anbieter Industrie Informatik fündig. Ganster zu dieser Entscheidung: ,,Industrie Informatik überzeugte allen voran mit uneingeschränkter Konnektivität innerhalb der Systemlandschaft – zertifizierte SAP-Standardschnittstelle und QlikView-Connector inklusive. Darüber hinaus waren wir von der umfassenden Parametrierbarkeit innerhalb des Standards des MES überzeugt. Diese hohe Flexibilität hat den Unterschied ausgemacht.“