Big Data
Mehrwert durch Datenanalyse

Von Rosemarie Stahl 4 min Lesedauer

Der Maschinen- und Anlagenbau ist in Deutschland Vorreiter, wenn es darum geht Datenanalysen in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Laut einer KPMG-Studie in Kooperation mit Bitkom befindet sich die Branche gemeinsam mit der Automobilindustrie damit auf dem ersten Platz in Deutschland. Auch beim aus den Daten gezogenen Nutzen liegt der Maschinenbau mit vorne.

Der Maschinen- und Anlagenbau liegt gemeinsam mit der Automobilindustrie im Vergleich zu anderen Sektoren in Deutschland eindeutig vorne, wenn es um die Relevanz von Datenanalysen für Entscheidungen im Unternehmen geht. (Bild:  KPMG)
Der Maschinen- und Anlagenbau liegt gemeinsam mit der Automobilindustrie im Vergleich zu anderen Sektoren in Deutschland eindeutig vorne, wenn es um die Relevanz von Datenanalysen für Entscheidungen im Unternehmen geht.
(Bild: KPMG)

Im Zuge von Industrie 4.0 wird sehr viel über Datenanalyse und Big Data gesprochen. Die KPMG-Studie mit dem Titel „Mit Daten Werte Schaffen 2016“ gibt nun Einblicke in die tatsächliche Umsetzung in der deutschen Industrie. Und dabei zeigt sich: Datenanalysen sind inzwischen weit verbreitet und erfolgsversprechend. 90 Prozent der Befragten im Maschinen- und Anlagenbau stimmten in der repräsentativen Umfrage zu, dass Datenanalysen zunehmend ein entscheidender Baustein für die Wertschöpfung beziehungsweise die Geschäftsmodelle im Unternehmen sind.

Datenanalysen gewinnen deutschlandweit an Bedeutung

Im Vergleich mit der Studie aus dem Vorjahr zeigt sich, dass Datenanalysen in deutschen Unternehmen branchenübergreifend noch wichtiger geworden sind. Während 2015 drei Viertel der Befragten angaben, dass relevante Entscheidungen zunehmend auf Erkenntnissen aus der Analyse von Daten basieren, sind es aktuell schon rund 80 Prozent. Außerdem gelingt es 62 Prozent, einen konkreten Nutzen aus den Analysen zu schaffen. Dabei liegen die Automobilindustrie und der Maschinen- und Anlagenbau überdurchschnittlich weit vorne. Die zwei Branchen sammeln im Rahmen von Industrie-4.0-Lösungen Daten wie Sensordaten und Standortdaten. Beiden gelingt es dabei, sowohl bei der Relevanz von Datenanalysen für Entscheidungen als auch beim daraus erzielten Nutzen überdurchschnittliche Werte zu erzielen. Die Daten werden in erster Linie dazu genutzt, die Produktionsplanung und die Produktionssystemüberwachung zu optimieren.

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