MINT-Entspannung Mehr mathematisch-technische Fachkräfte zur Verfügung – aber ...

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Eine Studie belegt, dass der Mangel an mathematisch-technischen Experten in Deutschland geringer geworden ist, so die dpa. Doch es gibt zu tun!

Wie die dpa anhand einer Studie erfahren hat, ist die Lücke zwischen offenen Stellen aus dem MINT-Bereich und den besetzten Jobs deutlich kleiner geworden. Doch mit Blick auf die Zukunft darf man sich noch lange nicht zurücklehnen und die Beine hochlegen ...(Bild:  Scanrail - stock.adobe.com)
Wie die dpa anhand einer Studie erfahren hat, ist die Lücke zwischen offenen Stellen aus dem MINT-Bereich und den besetzten Jobs deutlich kleiner geworden. Doch mit Blick auf die Zukunft darf man sich noch lange nicht zurücklehnen und die Beine hochlegen ...
(Bild: Scanrail - stock.adobe.com)

Die Fachkräftelücke in der deutschen Wirtschaft ist in puncto naturwissenschaftlich-technischen Berufen kleiner geworden, wie eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Den Unternehmen fehlten im März dennoch mindestens 235.400 Arbeitskräfte in den Feldern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Den rund 449.300 offenen Stellen in MINT-Berufen standen demnach bundesweit 213.900 beschäftigungssuchende Experten gegenüber, die sich für einen Beruf in diesen Bereichen interessierten, wie es weiter heißt. Im Vergleich zum hohen Vorjahreswert sank der Wert der Differenz aber immerhin um 20,4 Prozent.

Zugewanderte MINT-Kräfte haben das Schlimmste verhindert

Die größte Lücke gebe es mit knapp 78.000 fehlenden Arbeitskräften im Bereich der Energie- und Elektroberufe, gefolgt von Maschinen- und Fahrzeugtechnik und dem Bausektor. In der Metallverarbeitung und IT-Berufen fehlten jeweils rund 30.000 Arbeitskräfte. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) wies deshalb auch noch auf das Problem hin, dass bald viele Menschen aus diesem Bereich in Rente gehen. Allein, um altersbedingte Abgänge zu kompensieren, brauche man in Zukunft mehr akademisch und beruflich qualifizierte MINT-Fachkräfte. Zielgerichtete Investitionen des Staates – insbesondere in die frühe und später schulische Bildung – sind deshalb ein wichtiger Faktor, um die Transformation bewältigen und gestalten zu können, wie der Verband glaubt. Und IW-Experte Axel Plünnecke betonte dabei den wichtigen Anteil zugewanderter Menschen: „Unter Zugewanderten ist die Beschäftigungsdynamik besonders groß! Ohne Erfolge bei der Zuwanderung, würden heute rund 442.000 MINT-Fachkräfte zusätzlich fehlen.“

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