Systems Engineering
Mecpro - wie cybertronische Systeme entstehen

Von Stefanie Michel 7 min Lesedauer

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Um cybertronische Systeme zu entwickeln, die in einer I4.0-Welt miteinander kommunizieren können, sind neue Wege in der Produktentwicklung nötig. Welche Rolle dabei Systems Engineering spielt, zeigt das abgeschlossene Forschungsprojekt Mecpro.

In Zukunft müssen die Informationen für Produkt und Produktionssystem von Anfang an maschinenlesbar und lückenlos digital und rückverfolgbar abgelegt werden.(Bild:   / CC0)
In Zukunft müssen die Informationen für Produkt und Produktionssystem von Anfang an maschinenlesbar und lückenlos digital und rückverfolgbar abgelegt werden.
(Bild: / CC0)

Ein Auto ist heute nicht einfach eine angetriebene Blechkarosserie, ein Handy nicht einfach ein portables Telefon. Im Gegenteil: diese und viele Produkte mehr vereinen mechanische Konstruktion mit Elektronik und Softwarekomponenten. Als Konsument nimmt man das hin und erwartet schlichtweg, dass diese Komponenten alle zusammenspielen. Aber wie? Lange waren beispielsweise die Automobilhersteller, aber auch die Maschinenbauer komponentenorientiert, das heißt mechanische Konstruktion und Software waren getrennte Abteilungen. Systementwicklung ist dann eine wirkliche Herausforderung.

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Hier setzt das Forschungsprojekt „Mecpro2“ an, das Ende 2016 abgeschlossen und auf der Ergebniskonferenz vorgestellt wurde. Man stelle sich vor, Software-, Elektro- und Maschinenbauingenieure wollen gemeinsam sogenannte „smarte Produkte“ – zum Beispiel ein Smartphone oder ein Sensorlager wie das Variosense von Schaeffler – entwickeln und jeder spricht nur seine (Fach-)Sprache.