Digitale Service-Modelle
Maschinen- und Anlagenbau: Vom reaktiven zum smarten Service

Ein Gastbeitrag von Peter Kuhle* 5 min Lesedauer

Die Integration digitaler Service-Modelle verspricht Maschinen- und Anlagenbauern mehr Effizienz und eine stärkere Kundenbindung. Dadurch können Maschinen zu intelligenten Produktionspartnern werden, die Ausfallzeiten minimieren und dabei helfen den Betrieb zu optimieren.

Um das eigene Serviceportfolio zu transformieren, sollten Verantwortliche zunächst den eigenen Service-Reifegrad kennen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Um das eigene Serviceportfolio zu transformieren, sollten Verantwortliche zunächst den eigenen Service-Reifegrad kennen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist untrennbar mit Innovation und Produktivität verbunden. Aufgrund des rasanten technologischen Fortschritts, veränderter Kundenbedürfnisse und der angespannten weltwirtschaftlichen Lage hat sich aber der Branchenfokus verschoben. Die aktuellen Herausforderungen in den Märkten unterstreichen es: Unternehmen dürfen nicht mehr ausschließlich auf die Herstellung von Maschinen setzen. Stattdessen sollten sie vermehrt digitale Service-Modelle in ihr Portfolio aufnehmen – und damit für Mehrwert bei den Kunden sorgen.

Es reicht nicht mehr aus, erst mit Serviceleistungen aktiv zu werden, sobald ein Kunde anfragt. Service im Maschinenbau ist nicht länger eine nette Extrasparte, sondern ein entscheidender Umsatztreiber. Denn Maschinen sind heute nicht mehr nur statische Werkzeuge. Sie sind intelligente Partner in der Produktionskette. Vernetzt und mit Sensoren ausgestattet, können sie riesige Datenmengen generieren. Richtig genutzt, lassen sich damit Ausfallzeiten minimieren, die Wartung optimieren und den Betrieb insgesamt verbessern.