Studie Neue Impulse für Manufacturing-X

Quelle: VDMA 1 min Lesedauer

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Mit dem Teilen von Daten lassen sich neue Potenziale im Produktions- und Liefernetzwerk heben, die bislang noch nicht genutzt werden. Doch wie könnte das Teilen der Daten genau aussehen? Eine neue Studie über Manufacturing-X soll hier ein erstes Bild liefern.

Eine von VDMA und ZVEI beauftragte Studie der Fraunhofer-Institute ISST, IOSB und IPA zeigt erstmals auf, wie ein Datenraum für das Daten-Ökosystem Manufacturing-X konzipiert sein könnte.(Bild:  ValDan - stock.adobe.com)
Eine von VDMA und ZVEI beauftragte Studie der Fraunhofer-Institute ISST, IOSB und IPA zeigt erstmals auf, wie ein Datenraum für das Daten-Ökosystem Manufacturing-X konzipiert sein könnte.
(Bild: ValDan - stock.adobe.com)

Forscher haben mit einer Studie gezeigt, wie der Datenraum für das Daten-Ökosystem Manufacturing-X aussehen könnte. Laut einer Mitteilung berücksichtigt die Bauplanstudie vor allem die spezifischen Anforderungen produzierender Unternehmen aus dem Mittelstand und deren Erwartungen an eine sichere und wertbringende digitale Datenökonomie.

Mit Manufacturing-X soll ein Datenraum für das produzierende Gewerbe entstehen. Dieser Datenraum soll Herstellern von Maschinen und Anlagen vor allem die Möglichkeit geben, die eigenen Maschinendaten zu teilen. Dabei behalten sie die Hoheit über ihre Daten und können sich auf die Sicherheitsstandards und die Vertrauenswürdigkeit des Partners verlassen. Die Bauplanstudie von den Fraunhofer-Instituten ISST, IOSB und IPA ist nun ein erster Schritt, um diese Datenräume genauer zu definieren.

Bestehende Standards nutzen

Die Studienautoren empfehlen, dass der Datenraum möglichst kompatibel zu bereits vorhandenen oder entstehenden Datenräumen sein sollte. Auch rechtliche Fragen, wie etwa die Rollen der einzelnen Akteure im Datenraum, müssen zunächst geklärt und in einem rechtlichen Rahmenwerk festgehalten werden. „Mit Manufacturing-X setzen wir auf bestehende Standards auf, sei es die Asset Administration Shell, die OPC UA-Standards im Umfeld von Umati oder die Nutzung sogenannter EDC-Konnektoren. Letztlich geht es um maximale Interoperabilität für die Einbindung möglichst vieler Akteure“, sagt Gunther Koschnick, ZVEI-Bereichsleiter Industrie. „Die Bauplanstudie weist den Weg, wie dieses Zusammenspiel erfolgen kann.“

Als nächstes soll die Studie gemeinsam mit Partnern aus der produzierenden Industrie weiter verfeinert werden. Das Feedback und die Erfahrungen aus diesen „Deep Dives“ werde dann genutzt, um die endgültige Implementierung von Manufacturing-X weiter zu optimieren und sicherzustellen, dass sie den spezifischen Bedürfnissen der Branche gerecht wird.

Die komplette Studie ist auf der Website des VDMA erhältlich.

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