Additive Fertigung
Feuerwehrauto: Vom Prototypen zum Serienbauteil

Quelle: Big Rep 4 min Lesedauer

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Feuerwehr-Fahrzeughersteller Magirus nutzt die additive Fertigung zum Prototypenbau. Bis jetzt: nun prüft der Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen den Einsatz der Technologie für die Kleinserienproduktion: ein Fensterrahmen für die Kabinentür eines Feuerwehrfahrzeuges.

Der 3D-Drucker wird für Prototypen und End-Use-Bauteile genutzt. Hier wird ein Fensterrahmen gedruckt, der später ein integrales und lasttragendes Teil einer Tür sein wird.  (Bild:  BigRep)
Der 3D-Drucker wird für Prototypen und End-Use-Bauteile genutzt. Hier wird ein Fensterrahmen gedruckt, der später ein integrales und lasttragendes Teil einer Tür sein wird.
(Bild: BigRep)

Der Feuerwehrmann Conrad Dietrich Magirus gründete 1864 mit Magirus seine Firma für Feuerwehrgeräte mit dem Ziel, hochmoderne Feuerwehrfahrzeuge zu bauen, die den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen. Um die eigenen Feuerwehrfahrzeuge zu verbessern, experimentierte das Unternehmen bereits 2015 mit additiver Fertigung. Die 3D-Technologie wird eingesetzt, um die Prototyping- und Produktentwicklung zu beschleunigen. Wie die meisten Einsteiger in den 3D-Druck arbeitete Magirus zunächst mit externen 3D-Druckdienstleistern zusammen. Doch 2018 stieg die Nachfrage nach großformatigen Prototypen sprunghaft an. Das Unternehmen beschloss, in einen eigenen 3D-Drucker zu investieren.

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