Blockchain
Maersk und IBM gründen Blockchain-Joint-Venture

Von Jürgen Schreier 4 min Lesedauer

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Blockchain erweist sich immer mehr als vielseitige Technologie jenseits der bekannten Kryptowährungen. So wollen der IT-Gigant IBM und die dänische Container-Reederei Maersk mithilfe von Blockchain Lieferketten digitalisieren und den Warenverkehr über Ländergrenzen hinweg vereinfachen.

Das neue Joint Venture soll mit seiner Blockchain-Lösung den internationalen Warenhandel vom Papierkrieg befreien und beschleunigen.(Bild:  Maersk)
Das neue Joint Venture soll mit seiner Blockchain-Lösung den internationalen Warenhandel vom Papierkrieg befreien und beschleunigen.
(Bild: Maersk)

Maersk und IBM planen die Gründung eines Joint Venture. Ziel der Zusammenarbeit beider Unternehmen ist, durch die Nutzung von Blockchain-Technologie effizientere und sicherere Methoden für den globalen Handel anzubieten. das Joint Venture soll eine gemeinsam entwickelte digitale Plattform für den globalen Handel bereitstellen, die auf offenen Standards basiert und auf den Schiffstransport zugeschnitten ist. Die Plattform soll mehr Transparenz beim Transport von Gütern über Landesgrenzen und Handelszonen hinweg schaffen und ihn auf diese Weise einfacher machen.

Waren im Wert von mehr als vier Billionen US-Dollar werden jährlich verschifft. Über 80 Prozent aller Güter, die täglich konsumiert werden, kommen über das Meer. Die maximalen Kosten für die erforderlichen Dokumente zur Abwicklung des Handels erreichen für viele Güter ein Fünftel der tatsächlichen physischen Transportkosten. Das World Economic Forum geht davon aus, dass der Welthandel durch die Beseitigung von Barrieren in den internationalen Lieferketten um fast 15 Prozent wachsen könnte, was eine höhere Wirtschaftsleistung und mehr Jobs bedeuten würde.

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