Funktechniken im Vergleich
LPWAN - Für die Smart City reicht auch wenig Power

Von Jürgen Schreier 5 min Lesedauer

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Smart-City-Projekte basieren auf IoT-Technologie. Diese setzt eine Datenverbindung voraus. Warum sich der Funkstandard LoRaWAN - eine der vier bekanntesten LPWAN-Techniken - für das Übertragen der Daten eher anbietet als WLAN, LTE oder 5G, liegt vor allem an einem Aspekt: Leistungsstärke ist nicht das entscheidende Kriterium.

Smart-City-Projekte basieren auf IoT-Technologie. Voraussetzung dafür ist eine Datenverbindung, die prinzipiell mit verschiedenen Funkstandards realisiert werden kann.  (Bild:  Axians)
Smart-City-Projekte basieren auf IoT-Technologie. Voraussetzung dafür ist eine Datenverbindung, die prinzipiell mit verschiedenen Funkstandards realisiert werden kann.
(Bild: Axians)

Long Range Wide Area Network, kurz LoRaWAN, zählt zu den Funkübertragungstechniken, die man unter Low Power Wide Area Network (LPWAN) zusammenfasst. Die verbreitetsten Vertreter dieses Technologieansatzes sind – neben LoRAWAN – Sigfox, MIOTY (My Internet of Things), und NB IoT (LTE-M). Alle vier eint der stromsparende, langlebige Batteriebetrieb von einfachen Sensoren über eine relativ große Reichweite.

Solche Funknetze zeichnen sich zudem durch eine hohe Empfangsempfindlichkeit aus und lassen sich mit preiswerten Chips installieren. LPWAN kommt sofort ins Spiel, wenn jemand mit einem Smart-Projekt durchstarten will – ganz egal ob für Industrie, Logistik, Landwirtschaft oder eben Smart City.