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Low-Code vs. No-Code: Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Einsatzszenarien

Von Falk Kukat* 5 min Lesedauer

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In vielen IT-Abteilungen finden sich bereits Low-Code- und No-Code-Plattformen. Diese modernen Entwicklungsumgebungen machen das manuelle Programmieren von Code für viele Anwendungsteile unnötig. Doch wird es deswegen gleich ganz überflüssig?

Kaum gedacht und schon gecodet: Neue Entwicklungstechnologien wie Low-Code oder auch No-Code ermöglichen eine schnellere Reaktion auf sich verändernde Kundenanforderungen.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Kaum gedacht und schon gecodet: Neue Entwicklungstechnologien wie Low-Code oder auch No-Code ermöglichen eine schnellere Reaktion auf sich verändernde Kundenanforderungen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Im Gegensatz zur Meinung mancher Diskursteilnehmer handelt es sich dabei nicht um eine Evolution mit dem Ziel, möglichst wenig zu coden, sondern um völlig verschiedene Ansätze für unterschiedliche Anwendungszwecke. Dennoch wollen beispielsweise einige No-Code-Anbieter glaubhaft machen, dass es eine Evolution von Hand-Coding über Low-Coding zu No-Coding gebe – wobei es sich bei No-Coding um die höchste Evolutionsstufe handele.

Diese Annahme ist allerdings falsch. Denn Low-Code-Anbieter haben sich ganz bewusst für diese Form der Anwendungsentwicklung entschieden, die es erlaubt, bedarfsgerecht auch eigenen Code in der Programmierung hinzuzufügen. Fast jeder Low-Code-Anbieter wäre auch problemlos in der Lage, eine No-Code-Umgebung anzubieten.