Composable Enterprise meets Low-Code
Low-Code als Katalysator für Composability

Ein Gastbeitrag von Dr.-Ing. Raffaello Lepratti* 4 min Lesedauer

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Industrieweit wollen Unternehmen das Prinzip des sogenannten Composable Enterprise umsetzen, denn sie wollen agiler auf die Dynamiken ihrer Märkte reagieren. Eine Baukasten-Methodik erscheint daher logisch. Low-Code erweist sich als relevanter Faktor hin zu mehr Composability.

Der vom IT-Analystenhaus Gartner geprägte Begriff des Composable Enterprise verspricht mehr Flexibilität und Resilienz für die gesamte Unternehmensstruktur – Low-Code kann hierzu einen Beitrag leisten.(Bild:  frei lizenziert / Unsplash)
Der vom IT-Analystenhaus Gartner geprägte Begriff des Composable Enterprise verspricht mehr Flexibilität und Resilienz für die gesamte Unternehmensstruktur – Low-Code kann hierzu einen Beitrag leisten.
(Bild: frei lizenziert / Unsplash)

Die Zukunft vieler Unternehmen hängt von ihrer Fähigkeit ab, sich stetig anzupassen und das nicht nur prozessseitig, sondern auch in Bezug auf Produktionsstätten, Logistik oder gar ihr bis dato erfolgreiches Geschäftsmodell. Denn die Krisen der letzten drei Jahre haben gezeigt, dass die Märkte deutlich dynamischer, teils sogar unberechenbar, geworden sind. Einen Turbo für die digitale Transformation von Unternehmen und deren Agilität zu finden, ist daher unabdingbar.

Composability: Einfluss der Circular Economy

Flankiert werden diese Entwicklungen von der Circular Economy, also der Kreislaufwirtschaft. Dieses Konzept nimmt einen zunehmend wichtigen Stellenwert für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen ein – gerade in der industriellen Fertigung. Um im Sinne einer Circular Economy zu handeln, müssen Unternehmen etwa Materialkreisläufe optimieren sowie Energieverbrauch und Emissionen reduzieren. Ferner bringen Maßnahmen zur Instandhaltung oder Wiederaufbereitung von Anlagen oder Gütern Industrieunternehmen schrittweise der Kreislaufwirtschaft näher.