LPWAN
LoRaWAN - der Funkstandard für die Smart City

Von Jürgen Schreier 4 min Lesedauer

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Smart-City-Anwendungen verbessern die Lebensqualität in den Städten. Dazu muss die Kommunikationsinfrastruktur Daten aber störungsfrei kabellos über weite Distanzen übertragen, wobei tiefe Keller oder dicke Betonwände keine Hürden darstellen dürfen. Dieses Anforderungsprofil erfüllt der Funkstandard LoRaWAN.

LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) wurde speziell für die Langstrecken-Kommunikation entwickelt und gilt als besonders störungsresistent. (Bild:  Axians)
LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) wurde speziell für die Langstrecken-Kommunikation entwickelt und gilt als besonders störungsresistent.
(Bild: Axians)

Der Müllcontainer meldet, dass er geleert werden muss. Die intelligente Ampel regelt den Verkehr nach Aufkommen und der Schadstoffbelastung in der Luft. Sie verhindert vorausschauend Staus und senkt Emissionen. Ähnliche Effekte erzielt die App, die Autofahrer schnell zum nächsten freien Parkplatz führt. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Smart-City-Anwendungen die Lebensqualität verbessern können. An Optionen für die Umsetzung mangelt es nicht.

Im Gegenteil: Der Markt für Smart-City-Lösungen und damit verbundene Technologien boomt. Der eco Verband der Internetwirtschaft geht davon aus, dass der Umsatz bis 2022 jährlich um 16,5 Prozent auf 43,8 Milliarden Euro wachsen wird. Im Vergleich zu 2017 würde er sich damit mehr als verdoppeln. Weltweit erwartet das Beratungsunternehmen Frost & Sullivan bis zum Jahr 2025 Geschäftsmöglichkeiten für Smart-City-Anwendungen im Wert von über zwei Billionen US-Dollar.