Digitale Transformation
Life-Sciences-Branche braucht neue Supply Chains

Von Jürgen Schreier 3 min Lesedauer

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Life-Sciences- und Healthcare-Unternehmen müssen ihre Lieferketten neu ausrichten, wollen sie dem steigenden Kostendruck und der Verbrauchernachfrage nach nutzerfreundlichen und erschwinglichen Versorgungsmodellen begegnen. Eine DHL-Studie identifiziert sechs Top-Trends und -Technologien für eine erfolgreiche Transformation.

3D-Druck im Krankenhaus: Das Modell einer Gussform für eine Beatmungsmaske wird beim Rapid-Mask-Verfahren mit einem 3D-Drucker gedruckt. Zuvor wurden die biometrischen Daten des Gesichts mit einem 3D-Scanner vermessen.(Bild:  Thilo Schmuelgen)
3D-Druck im Krankenhaus: Das Modell einer Gussform für eine Beatmungsmaske wird beim Rapid-Mask-Verfahren mit einem 3D-Drucker gedruckt. Zuvor wurden die biometrischen Daten des Gesichts mit einem 3D-Scanner vermessen.
(Bild: Thilo Schmuelgen)

Angesichts des steigenden Bedarfs und des hohen Kostendrucks im Life-Sciences-Sektor könnten moderne Lieferketten eine entscheidende Rolle in der erfolgreichen Transformation der Branche spielen. Zu diesem Ergebnis kommt die DHL-Studie „Future of Life Sciences and Healthcare Logistics‘ (‚Zukunft der Life Sciences und Healthcare-Logistik‘). Danach muss sich die Branche dringend neu aufstellen, um mit den sich verändernden Bedürfnissen der Patienten und neuen Technologietrends Schritt halten zu können.

Momentan ist es mit dem digitalen Reifegrad der Branche nicht sonderlich weit her. Sie liegt im Industry Digitization Index des McKinsey Global Institutes unter den 20 Prozent der Industriesektoren mit dem geringsten Digitalisierungsgrad und damit noch hinter dem öffentlichen Sektor.