Neue Finanzspritze Leipziger 3D-Druck-Forschung erhält eine Million Förderung

Quelle: HTWK Leipzig 1 min Lesedauer

Bereits zum zweiten Mal erhält die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) eine Großgeräteförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

So etwas geht nur per 3D-Druck wirtschaftlich herzustellen. Die additive Fertigung untersucht man unter anderem an der HTWK Leipzig, um die Prozesse zu optimieren. Erfolge haben nun erneut dazu geführt, dass diese Arbeit mit über einer Million Euro gefördert wird.(Bild:  Prismaniac)
So etwas geht nur per 3D-Druck wirtschaftlich herzustellen. Die additive Fertigung untersucht man unter anderem an der HTWK Leipzig, um die Prozesse zu optimieren. Erfolge haben nun erneut dazu geführt, dass diese Arbeit mit über einer Million Euro gefördert wird.
(Bild: Prismaniac)

Nach der Finanzierung von Großgeräten für die Werkstoffforschung gibt es ab Januar 2024 rund 1,2 Millionen Euro für Technik zur Erforschung des 3D-Drucks. Zu den neuen Geräten gehören zwei 3D-Drucker und ein Analysegerät. Damit können dann neue hybride Werkstoffe und Bauteile von der Fertigung im 3D-Drucker über die Charakterisierung der werkstofftechnischen Eigenschaften bis hin zur Erprobung als Demonstratorbauteile Realität werden, wie die Forscher wissen lassen. Der 3D-Druck finde sich bereits in zahlreichen Lehr- und Forschungsbereichen der HTWK Leipzig. Darunter im Maschinenbau, im Leichtbau, in der Druck- und Verpackungstechnik, in der Architektur, im Bauwesen sowie in der Elektro- oder Energietechnik. Der Vorteil des 3D-Drucks im Vergleich zu konventionellen Fertigungsverfahren resultiert nach Aussage der Forscher aus seiner Multifunktionalität, die in einem einzigen Fertigungsschritt umsetzbar ist. Nahtlos können auch mehrere Materialien miteinander gedruckt werden. So erhalte ein Teil verschiedene Eigenschaften und Funktionen, um es unter anderem smart zu machen.

Moderne Forschungsgeräte optimieren den 3D-Druck

Konkret gehört zu den neuen Großgeräten ein 3D-Drucker mit Powderbed-Fusion/IR-3D-Drucksystem. Dieser kann verschiedene Pulver und Tinten durch Wärmestrahlung miteinander kombinieren und außer der mechanischen Funktion des Bauteils auch lokal Eigenschaften definiert verändern. So könne man beispielsweise mit Nanopartikeln elektrische Leiter oder Sensoren in mechanische Strukturen implementieren. Ein weiterer 3D-Drucker ist für medizinische Anwendungen vorgesehen. Er ermöglicht das Drucken pastöser Materialien in komplexen Kombinationen, die über die verschiedenen Druckköpfe appliziert werden. Biomedizinern erlaube das Verfahren zum Beispiel, Knochenimplantaten Arzneimittel beizugeben, damit diese vom Körper besser angenommen werden.

Mit einem weiteren Großgerät, dem Präzisionsrheometer, analysieren die Wissenschaftl schließlich den Fluss von Materialpulvern, um die Geschwindigkeit und Präzision der Prozesse weiter zu optimieren.

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