Alter Code rostet nicht
Legacy-Anwendungen: "retten" oder nicht?

Von Jürgen Schreier 4 min Lesedauer

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Im IT-Bereich gibt es eine ausgeprägte Ex- und Hopp-Mentalität. Ältere IT-Systeme werden einfach über Bord gekippt, weil es etwas Neues und vermeintlich Besseres gibt. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein, sogenannte Legacy-Systeme weiter zu betreiben.

Gerade, wenn für eine aufwendige Neuentwicklung das Budget fehlt, sollten Unternehmen mögliche Szenarien prüfen, bei denen ein Altsystem gerettet werden kann. (Bild:   / CC0)
Gerade, wenn für eine aufwendige Neuentwicklung das Budget fehlt, sollten Unternehmen mögliche Szenarien prüfen, bei denen ein Altsystem gerettet werden kann.
(Bild: / CC0)

"Mobile first, Cloud first" - lautet der Werbeslogan eines großen Softwareanbieters, was letztlich die Aufforderung beinhaltet, bestehende Anwendungen in die Tonne zu treten. Aus Sicht eines IT-Lösungsanbieters nachvollziehbar: Schließlich ist es für ihn attraktiver und lukrativer, die "alten" Systeme durch neue zu ersetzen. Trotzdem sollte man als Nutzer hinterfragen, ob diese Vorgehensweise für die jeweilige Unternehmensanwendung wirklich den Königsweg darstellt.

Denn in der Regel gilt: Alter Code rostet nicht. Anstatt einer kostspieligen und zeitintensiven Neuentwicklung ist vielen Unternehmen oftmals nämlich mit "lebensverlängernden Maßnahmen“ mehr geholfen. Vor allem dann, wenn für eine Neuentwicklung das Budget fehlt, sollte man mögliche Szenarien prüfen, bei denen das Altsystem "gerettet" werden kann. Doch wie können Unternehmen entscheiden, welche Maßnahme im konkreten Fall die richtige ist? Das IT-Lösungshaus Giegerich & Partner hat dazu einige Tipps zusammengestellt.