Interview mit Oliver Grüttemeier, Geschäftsführer von Serviceplan Köln
„Lauft nicht den Startups hinterher, sondern macht erst mal den eigenen Laden fit“

Von Julia Moßner 3 min Lesedauer

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Die Frage, wie Unternehmen in turbulenten Zeiten erfolgreich am Markt bestehen können, treibt uns alle um. Wir haben mit Oliver Grüttemeier, Geschäftsführer von Serviceplan Köln, ein Gespräch darüber geführt, wie Marken dazu beitragen können Mitarbeitern Orientierung zu geben und warum Unternehmen nur mit den richtigen Zielen und Werten am Markt bestehen werden.

Oliver Grüttemeier, Geschäftsführer von Serviceplan Köln(Bild:  Serviceplan, Claudia Ast)
Oliver Grüttemeier, Geschäftsführer von Serviceplan Köln
(Bild: Serviceplan, Claudia Ast)

Herr Grüttemeier, Sie sind Mitveranstalter des Reality Check 4.0, einer Veranstaltung die der Frage nachgeht, ob die Digitalisierung im Mittelstand kippt. Was hat diese Fragestellung mit Ihrer täglichen Arbeit als Kommunikationsagentur zu tun? Überspitzt formuliert sind Sie als Agentur ja vor allem für die Vermarktung der Produkte und Leistungen der Unternehmen zuständig.

Aus unserer Sicht kann gutes Marketing nur dann gelingen, wenn man die ganze Wertschöpfungskette neu denkt. Die Marke eines Unternehmens hat eine Leuchtturmfunktion, sie gibt intern Orientierung, liefert Mitarbeitern die Antwort darauf, warum sie täglich zur Arbeit kommen. Damit auch die äußere, sichtbare Wahrnehmung der Marke stimmig ist, muss die innere Einstellung der Mitarbeiter passen, die ja ihr Unternehmen repräsentieren. Insofern hat das Thema Digitalisierung – das inzwischen alle Unternehmensbereiche umfasst – für uns auch immer mit einer Neudefinition der Marke zu tun.

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