Läuft`s richtig? Lauda entwickelt KI für Zustandsüberwachung von Temperiergeräten

Quelle: Pressemitteilung von Lauda 2 min Lesedauer

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Das Unternehmen Lauda Dr. R. Wobser entwickelt mit dem Institut für Antriebstechnik in Aalen ein KI-System für die Überwachung von Temperiergeräten im Automobilbau.

Cool digitalisiert! Das ist das Team, das sich in den nächsten knapp zwei Jahren der Entwicklung einer KI-basierten Zustandsüberwachung für Lauda-Temperiergeräte widmet. Es sind Lauda-Spezialisten und Forscher der Hochschule Aalen.(Bild:  Lauda)
Cool digitalisiert! Das ist das Team, das sich in den nächsten knapp zwei Jahren der Entwicklung einer KI-basierten Zustandsüberwachung für Lauda-Temperiergeräte widmet. Es sind Lauda-Spezialisten und Forscher der Hochschule Aalen.
(Bild: Lauda)

Die Lauda Dr. R. Wobser GMBH & CO. KG gilt als Weltmarktführer in Sachen exakt arbeitender Temperiersysteme. Lauda arbeitet nun gemeinsam mit dem Institut für Antriebstechnik (IAA) der Hochschule Aalen an der Entwicklung eines PHM (Prognostics and Health Management)-Systems zur KI-basierten Zustandsüberwachung von Temperiergeräten an Automobilprüfständen, wie zu erfahren ist. Die Arbeit soll die Digitalisierung der Temperiertechnik rund um die Produkte von „Lauda.Live“ weiter vorantreiben und Anwendern eine neuartige Möglichkeit zur Erhöhung der Lebensdauer, Zuverlässigkeit und Performance ihrer Lauda-Temperiergeräte bringen.

Systeme viel prozesssicherer und effizienter temperieren

Produktionsausfälle und Verzögerungen durch Stillstände lassen sich nicht zuletzt mithilfe von KI-gestützter, präventiver und vorausschauender Wartung (Predictive oder Preventive Maintenance) einschränken oder sogar verhindern, wie Lauda dazu anmerkt. Auch könnten durch maschinelles Lernen effizientere Betriebsstrategien entwickelt werden, was etwa durch eine anwendungsspezifisch optimierte Durchflussförderung erreicht würde.

„Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz und der daraus entstehenden Vorteile schreitet exponentiell voran“, kommentiert der Lauda-Geschäftsführer Dr. Marc Stricker. Durch das Forschungsprojekt und die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Aalen könne man nun die Digitalisierung der Temperiertechnik konsequent – und vor allem im kontinuierlichen Austausch – verfolgen. Denn Künstliche Intelligenz müsse heute in Systeme integriert werden, weil sie ein enormes Optimierungspotenzial für dieselben mit sich bringe.

Lauda-Experten stehen Forschern mit Know-how zur Seite

Das Lauda-Projektteam setzt sich abteilungsübergreifend aus den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Service und Produktmanagement zusammen, um so die nötige Expertise zur Eruierung relevanter Ausfallursachen, Sensoren und Daten für die weitere Untersuchung und Modellierung an der Hochschule Aalen parat zu haben. Das aus dem Innovationsnetzwerk „DigiServ“ heraus entstandene Projekt wird voraussichtlich im März 2025 abgeschlossen sein, glauben die Beteiligten. Das Innovationsnetzwerk ist ein Entwicklungsverbund, der sich zum Ziel gesetzt hat, Prozesse im Servicebereich zu strukturieren und zu automatisieren. Das Projekt wird übrigens vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg im Rahmen des Förderprogramms „InvestBW“ mit 424.000 Euro unterstützt.

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