Industrie 4.0
Lass sie reden in der Fertigung!

Von Stefanie Michel 6 min Lesedauer

Industrie 4.0 wird Realität, wenn sowohl die Produkte als auch die Maschinen mit der übergeordneten Steuerung „sprechen“ können. Hersteller zeigen, was möglich ist. Und sind damit auf dem Weg, sich selbst neu aufzustellen.

Mit der Software-Suite „Sinumerik Integrate for production“ steht Maschinenherstellern und Endkunden eine Plattform für die vertikale und horizontale Vernetzung und IT-Anbindung von Werkzeugmaschinen in der Fertigung zur Verfügung.(Bild:  Siemens)
Mit der Software-Suite „Sinumerik Integrate for production“ steht Maschinenherstellern und Endkunden eine Plattform für die vertikale und horizontale Vernetzung und IT-Anbindung von Werkzeugmaschinen in der Fertigung zur Verfügung.
(Bild: Siemens)

Die vernetzte, selbstoptimierende Produktion ist ein Kernelement der Vision von Industrie 4.0. Sie soll flexibel sein und individuelle Produkte in Losgröße 1 herstellen können. Doch das funktioniert nicht von heute auf morgen, es funktioniert auch nicht zwingend mit dem alten Maschinenpark, denn eine Smart Factory ist auf internetfähige Produktionsanlagen angewiesen.

Das bedeutet, dass die Fertigungsmaschinen neuen Anforderungen gerecht werden müssen. Klaus Bauer, Leiter Systementwicklung Basistechnologie bei der Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG, bezeichnete solche eingesetzten Maschinen einmal als „Social Machines“ – was weniger mit „sozial“ sondern viel mehr mit „gesellig“, also kommunikationsfreudig, zu übersetzen ist. Die Maschine lernt sozusagen, sich mitzuteilen. Zum einen muss sie erst einmal Daten und Informationen sammeln, damit sie etwas „zu sagen“ hat. Zum anderen muss sie diese weitergeben (können) – entweder direkt an eine weitere Maschine in der Smart Factory oder an eine Datenbank, die sie auswertet.

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