Machine Learning
Künstliche Organe als Flugsimulator für die Chirurgie

Von Stefan Guggenberger 2 min Lesedauer

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Forschende der Universität Stuttgart haben cyber-physische Organe entwickelt, die in Zukunft zur Ausbildung von Chirurgen genutzt werden könnten. Das Besondere: Es handelt sich um physische Systeme, die mit virtuellen Eigenschaften kombiniert werden.

Da es bei echten Operationen kaum möglich ist, Daten in Echtzeit zu erfassen, bieten die künstliche Organe mit intelligenten Sensoren viel Potenzial für die Verbesserung von Eingriffen.(Bild:  Wolfram Scheible)
Da es bei echten Operationen kaum möglich ist, Daten in Echtzeit zu erfassen, bieten die künstliche Organe mit intelligenten Sensoren viel Potenzial für die Verbesserung von Eingriffen.
(Bild: Wolfram Scheible)

Da für die Ausbildung von Chirurgen in der Regel erfahrene Mediziner, menschliche Patienten oder tierisches Gewebe vorliegen muss, sind die Übungsmöglichkeiten für angehende Ärzte beschränkt. Zum einen ist die Übung an lebenden Patienten nur bedingt möglich und tierisches Gewebe entspricht nicht dem menschlichen. Um dieses Problem zu lösen, haben Forschende der Universität Stuttgart nun künstliche Organe mit intelligenten Funktionen entwickelt. Diese entsprechen nicht nur bis ins Detail den realen Vorbildern, sondern sind mit einer Reihe von Sensoren ausgestattet. So kann unter anderem die Feinmotorik der Chirurgen gemessen werden und Algorithmen können ganze Operationen simulieren.

Operationen an cyber-physischen Organen üben

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