Maschinelles Lernen
Künstliche Intelligenz: Was sind programmierte und lernende Systeme?

Ein Gastbeitrag von Joachim Reinhart, Christian Greiner & Oliver Mayer* 6 min Lesedauer

Im Kontext von Künstlicher Intelligenz spricht man auch von lernenden Systemen. Wo liegen die Unterschiede zu programmierten Systemen und wie funktionieren sie?

Spricht man von Künstlicher Intelligenz begegnet man auch der Unterscheidung zwischen programmiertem und lernendem System.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Spricht man von Künstlicher Intelligenz begegnet man auch der Unterscheidung zwischen programmiertem und lernendem System.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Ein fest programmiertes System, auch einfacher Agent genannt, kann seine Aktionen nicht durch Erfahrungen verändern, es reagiert immer gleich. Wie in Bild 1.2 unseres Fachbuchs "Künstliche Intelligenz" gezeigt, nimmt es seine Umgebung über Sensoren, wie eine Kamera, wahr und führt anhand vorgegebener Regeln mithilfe von sogenannten Aktuatoren, beispielsweise Greifarmen oder Rädern, bestimmte Aktionen durch ([5] S. 77).

Solch einem System entsprechen die meisten klassischen Softwareprogramme. Zur Erläuterung betrachten wir ein Beispiel aus der Biologie, also im Gegensatz zu einer künstlichen, menschengemachten Intelligenz eine natürliche, durch die Evolution entstandene Intelligenz: einen Mistkäfer, der seinen Weg nach Hause sucht [6].