KI verbindet Künstliche Intelligenz optimiert Ultraschallnieten

Quelle: Kunststoff-Zentrum Leipzig 1 min Lesedauer

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Das Ultraschallnieten ist sehr produktiv, um verschiedene Werkstoffe miteinander zu verbinden, so das Kunststoff-Zentrum Leipzig (KUZ). Das soll mit smarter Unterstützung noch besser werden.

Mit speziellen Algorithmen will man am Kunststoff-Zentrum Leipzig (KUZ) das Ultraschall-Niefverfahren optimieren. Was die Forscher vorhaben und welche Vorteile sich daraus ergeben sollen, verraten sie hier ...(Bild:  Dall-E by OpenAI)
Mit speziellen Algorithmen will man am Kunststoff-Zentrum Leipzig (KUZ) das Ultraschall-Niefverfahren optimieren. Was die Forscher vorhaben und welche Vorteile sich daraus ergeben sollen, verraten sie hier ...
(Bild: Dall-E by OpenAI)

Das Ultraschall-Nietverfahren (US-Nieten) zeichnet sich durch schnelle und saubere Verbindungen, hohe Festigkeiten sowie minimale Wärmeeinwirkungen auf die zu fügenden Materialien aus, heißt es. Allerdings sei eine präzise Regelung der Antriebseinheit von entscheidender Bedeutung, um eine gleichbleibend hohe Produktqualität sicherzustellen. Vor diesem Hintergrund verfolgt das neue Forschungsprojekt „KI-KrUS“ – Entwicklung einer intelligenten Kraftregelung für das US-Fügeverfahren am KUZ das Ziel, die Effizienz und die Genauigkeit des Ultraschall-Nietverfahrens durch die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen (ML) signifikant zu verbessern.

KI verbessert servoelektrische Steuerungen

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass KI und ML erhebliches Potenzial in sich tragen, um Regelungsalgorithmen in verschiedenen Anwendungsbereichen weiterzuentwickeln, wie die KUZ-Forscher weiter ausführen. Um diesen Fortschritt weiter voranzutreiben, arbeiten sie im Rahmen des Projekts nun daran, einen intelligenten Algorithmus zu entwickeln, der die Faktoren Nietgeometrie und Materialeigenschaften berücksichtigen kann. So könnten die Regelparameter für das servoelektrisch kraftgeregelte US-Nietverfahren den Randbedingungen entsprechend optimiert werden, glauben die Experten. Ein besonderer Fokus werde dabei darauf gerichtet, die Übergänge von der Erwärmungs- zur Abkühlungsphase und von der Abkühlungs- zur Haltephase regelungstechnisch besser abbilden zu können.

Hochwertigere Produkte durch KI-basiertes Regeln

Die Hersteller von Ultraschall-Nietanlagen können nach Meinung der KUZ-Experten von den Projektergebnissen profitieren, weil die optimierten Regelparameter die Anwerderfreundlichkeit und die Zuverlässigkeit ihrer Geräte erhöhen. Ebenso profitierten die Anwender des Ultraschall-Nietverfahrens, weil der Einsatz des intelligenten Algorithmus eine gleichbleibend hohe Produktqualität gewährleiste. Das wiederum führt zu gesteigerter Effizienz und reduziertem Ausschuss und Ausfallzeiten. Der smarte Regelalgorithmus kann darüber hinaus Vorteile für Hersteller und Anwender im Bereich weiterer Schweißverfahren und deren Automatisierungs- und Regelungstechnik generieren, wie es abschließend heißt.

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