Kommentar
Künstliche Intelligenz: "Kinder und Jugendliche müssen vorbereitet sein"

Von Lisa Marie Waschbusch 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Künstliche Intelligenz wird immer weiter in unseren Alltag vordringen. Dabei müssen wir uns fragen: Ist KI ein Problemlöser oder eine Bedrohung? Dieser Frage geht David Rost, CEO der digitalen Kommunikationsagentur Integr8, nach - und vertritt einen ganz klaren Standpunkt.

(Bild:   / CC0)
(Bild: / CC0)

Mehr und mehr wird sichtbar, welches gesellschaftliche Potential oder – kritischer betrachtet – sozialer Sprengstoff sich hinter den Begriffspaaren „Künstliche Intelligenz“ und „Artificial Intelligence“ (KI/AI) verbirgt. Je weiter KI-Systeme in unseren Alltag vordringen, desto kontroverser entwickeln sich die Debatten um diese Systeme und die Frage, ob sie Segen oder Fluch für die Menschheit bedeuten. KI sei viel gefährlicher als Atomwaffen, behauptet zum Beispiel Elon Musk, und in den mehr oder weniger philosophisch angehauchten Diskursen um ihre Auswirkungen ist von technologischem Nihilismus und radikalem Antihumanismus die Rede: Der Geist von Silicon Valley erschaffe mit KI ein Instrument, das durch seine ständige Optimierung autonom und damit zur Gefahr für die Menschheit zu werden droht.

Die Arbeitswelt steht immer und überall unter Veränderungsdruck

Solche Befürchtungen sind nicht neu. Das Aufkommen von virtuellen Assistenten im Alltag der Menschen ist eine tiefgreifende technologische Innovation, die die Arbeitswelt grundlegend verändern wird – und wie bei jeder einschneidenden Veränderung mit sozialen Konsequenzen wird auch sie einerseits von Untergangsszenarien begleitet, andererseits von euphorischen Erwartungen, nach denen das Leben der Menschen umfassend erleichtert und verbessert werden wird. Dramatische Umbrüche in der Arbeitswelt begleiten die Geschichte der Menschheit.