Proof of Concept
Künstliche Intelligenz für flexible Roboter

Von Silke Paradowski* 2 min Lesedauer

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Professor Jan Peters hat in dem Projekt „AssemblySkills“ an dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz für autonomes Lernen von Robotern geforscht. Für seine Forschung wurde er nun mit einem „Proof of Concept“-Grant vom Europäischen Forschungsrat in Höhe von 150.000 Euro ausgezeichnet.

Das Projekt "AssemblySkills" soll es möglich machen, dass sich Roboter mittels maschniellem Lernen auch komplexe Aufgaben aneignen können.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Das Projekt "AssemblySkills" soll es möglich machen, dass sich Roboter mittels maschniellem Lernen auch komplexe Aufgaben aneignen können.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Heutige Roboter werden so programmiert, dass sie wenige Aufgaben viele tausende Male wiederholen. Allerdings sollen Roboter zukünftig auch flexibler und vielseitiger einsetzbar werden. Dafür müssen sie jedoch in der Lage sein, tausende komplexe, motorische Aufgaben nur wenige Male auszuführen. Dafür gestaltet sich die Programmierung eines Roboters durch einen Menschen aber noch sehr zeitaufwändig und herausfordernd und ist mit hohen Kosten verbunden. Künstliche Intelligenz kommt in der Praxis eher selten zum Einsatz. Eine manuelle Programmierung ist deshalb inzwischen zu einem Engpass beim Einsatz von Robotern geworden.

Das ERC-Proof-of-Concept-Projekt „AssemblySkills“ beschäftigt sich mit der Befähigung von Robotern mit einem künstlich-intelligenten Ansatz zum autonomen Lernen solcher komplexen Aufgaben. Mit dem Projekt soll nachgewiesen werden, dass ein autonomes intelligentes System zum Erlernen von Fertigkeiten Roboter in die Lage versetzen kann, eine Vielzahl von motorischen Fähigkeiten für spezifische Anwendungen zu erwerben und zu verbessern.

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