Drohnenzukunft
Künstliche Intelligenz bringt Drohnen sicher durch die Wildnis

Von Peter Königsreuther 3 min Lesedauer

Das hätten die Scout-Trooper in „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ gut in ihren Speederbikes gebrauchen können: KI-Funktionen, um Bäumen auszuweichen. Drohnen schaffen das jetzt. Und so geht`s.

Diese Drohne fliegt mit 40 Kilometern pro Stunde autonom durch einen Wald (ihr Weg ist hier künstlich widergegeben). Forschende an der Universität Zürich (UZH) haben ihr KI-Funktionen gegeben, die sie auch durch unwirtlichste Gegenden sicher lavieren.(Bild:  UZH)
Diese Drohne fliegt mit 40 Kilometern pro Stunde autonom durch einen Wald (ihr Weg ist hier künstlich widergegeben). Forschende an der Universität Zürich (UZH) haben ihr KI-Funktionen gegeben, die sie auch durch unwirtlichste Gegenden sicher lavieren.
(Bild: UZH)

Wenn es um die Erkundung komplexer und unbekannter Umgebungen wie Wälder, Gebäude oder Höhlen geht, sind Drohnen kaum zu schlagen, sagen Forschende von der Universität Zürich. Der Grund: Sie sind schnell, wendig, klein, können Nutzlasten tragen und gelangen mit Sensoren praktisch überall hin.

Doch ohne eine Karte konnten sich auch autonome Drohnen bisher kaum in einer unbekannten Umgebung zurechtfinden, erklären die Experten. Um das volles Potenzial auszuschöpfen, braucht es deshalb noch erfahrene menschliche Piloten, die in Sekundenschnelle die Umgebung interpretieren können, um Kollisionen zu vermeiden, erklärt Prof. Davide Scaramuzza, der die Robotics and Perception Group an der Universität Zürich leitet. Bis ein Pilot soweit ist, dauere es Jahre des Trainings. KI-Systeme, die lernfähig sind, könnten helfen.

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