Forschungsprojekt für quantenresistente Kommunikation
Kryptografie zukunftssicher machen

Von Linda Bergmann 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das Forschungsprojekt QuaSiModO will bis 2022 Verschlüsselungsverfahren entwickeln, die nicht von Quantencomputern decodiert werden können. Als Basis dienen aktuelle Kommunikationsprotokolle.

Werden Quantencomputer marktfähig, sind herkömmliche Verschlüsselungsverfahren nicht mehr sicher. Ein Projekt sucht nach quantenresistenten Methoden.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Werden Quantencomputer marktfähig, sind herkömmliche Verschlüsselungsverfahren nicht mehr sicher. Ein Projekt sucht nach quantenresistenten Methoden.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Die Entwicklung praxistauglicher Verschlüsselungsverfahren, die der Rechenleistung von Quantencomputern standhalten, um so eine sichere Kommunikation zu garantieren, hat sich das Projekt QuaSiModO (Quanten-Sichere VPN-Module und Operationsmodi) als Ziel gesetzt. Bis zum Jahr 2022 sollen die ersten Methoden entwickelt sein. Grund: viele der heute noch sicheren Krypto-Verfahren werden unsicher, sobald Quantencomputer den Markt erobern. Projektpartner sind neben dem IT-Sicherheitshersteller Genua GmbH und dem Netzwerkausrüster Adva Optical Networking SE auch das Fraunhofer-Institut AISEC und die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

Herkömmliche Verschlüsselungsverfahren halten Quantencomputern nicht stand

So verheißungsvoll die Vorzüge von Quantencomputern auch sind, sie bringen auch Herausforderungen mit sich, vor allem in Hinblick auf Kryptografie.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung