Cybersecurity Kritische nationale Infrastruktur in Gefahr
Gerade mit Hinblick auf sogenannte kritische Infrastrukturen offenbart sich ein zunehmendes Gefährdungspotenzial durch cyberterroristische Attacken, das über Wirtschafts- und Industriespionage hinausgeht. Es können Aspekte der nationalen Sicherheit betroffen sein.
Weltweit nimmt die Besorgnis über Angriffe auf die kritische nationale Infrastruktur (KNI) zu. Staaten betrachten diese Bedrohung zunehmend als ein Problem der nationalen Sicherheit. So zuletzt herausgestellt im Global Risk Report 2019 des Weltwirtschaftsforums. Der Bericht wertet Cyberangriffe als eine der fünf schwerwiegendsten Bedrohungen in globaler Hinsicht. In der aktuellen Risikolandschaft nehmen sie daher einen bedeutenden Stellenwert ein, sowohl hinsichtlich der potenziellen Auswirkungen als auch hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit. Darüber hinaus konstatierte der Bericht, dass Cyberangriffe und ein möglicher Zusammenbruch kritischer Infrastrukturen die zweithäufigste Gefahr innerhalb von vernetzten Umgebungen darstellen.
Die wesentlichen Versorgungsbereiche eines Landes, wozu Energie-, Transport-, Kommunikations- und Notfalldienste gehören, werden als kritische Infrastruktur eingestuft. In den USA gibt es 16 verschiedenen Sektoren, in Großbritannien sind 13 gelistet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationssicherheit (BSI) definiert: „Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Organisationen und Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden.“ Wenn solche Infrastrukturen kompromittiert werden, kann es zu weitreichenden Störungen und potenziellen Gefahren für Leib und Leben kommen.
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