Rechenzentren Kritik am Entwurf der Strompreisbremse

Quelle: Eco 1 min Lesedauer

Die unter dem Dach des Verbands der Internetwirtschaft Eco gegründete Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen ist irritiert über widersprüchliche Signale der Bundesregierung.

Der aktuelle Entwurf der Bundesregierung lässt den Verband an einem Bekenntnis zum Digitalstandort Deutschland zweifeln. (Bild:  © pinkeyes - stock.adobe.com)
Der aktuelle Entwurf der Bundesregierung lässt den Verband an einem Bekenntnis zum Digitalstandort Deutschland zweifeln.
(Bild: © pinkeyes - stock.adobe.com)

Die Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen hat den aktuellen Entwurf einer Strompreisbremse der Bundesregierung scharf kritisiert. Laut einer Mitteilung könnte die Strompreisbremse in dieser Form den Digitalstandort Deutschland nachhaltig schwächen.

So werde in dem aktuellen Entwurf zwar anerkannt, dass Datacenter viel Energie benötigen, doch werden die Rechenzentren dabei nicht als energieintensiver Letztverbraucher definiert. Dies sorge dafür, dass sie nicht als potenzieller Empfänger für etwaige Ausgleichszahlungen für die gestiegenen Strompreise infrage kommen.

Spielräume ausnutzen

„Rechenzentren sind das Fundament für die digitale Transformation und ein wichtiger Bestandteil des digitalen Ökosystems. Sowohl Wirtschaft als auch öffentlicher Verwaltung dürfte es nicht egal sein, wo ihre Daten künftig zuhause sind“, sagt Volker Ludwig von der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen. „In Bezug auf die Strompreisbremse fordern wir die Bundesregierung konkret dazu auf, die europäischen Spielräume auszunutzen und Rechenzentren als systemrelevante Branche auch im Rahmen geplanter Nothilfeprogramme im Kontext der Energiekrise zu berücksichtigen.“

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