Nachhaltigkeit und Digitalisierung
Kreislaufwirtschaft digital – mit IoT und Blockchain

Ein Gastbeitrag von Matthias Friese* 4 min Lesedauer

Digitale Technologien bieten der Kreislaufwirtschaft neue Möglichkeiten. Das Internet of Things und die Blockchain bringen die notwendige Transparenz für erfolgreiche Kreislaufsysteme. Wie können die Technologien hier unterstützen?

Die Kreislaufwirtschaft kann vom Einsatz des Internet of Things oder auch der Blockchain profitieren.(Bild:  gemeinfrei / Unsplash)
Die Kreislaufwirtschaft kann vom Einsatz des Internet of Things oder auch der Blockchain profitieren.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Ressourcen und Energie schonen, Abfall vermeiden und Materialkreisläufe aufbauen – dieses Ziel hat die Kreislaufwirtschaft, die man im Englischen auch als Circular Economy oder kurz CE bezeichnet. Sie orientiert sich im Gegensatz zur aktuellen Wegwerfwirtschaft an der Natur als Vorbild. Drei Prinzipien sind charakteristisch:

  • 1. Ressourcen effizient einsetzen und erneuerbaren Materialien den Vorzug geben
  • 2. Lebensdauer von Produkten maximieren
  • 3. Neben- und Abfallprodukte für neue Güter nutzen

Das Thema ist nicht ganz neu, bereits seit 2012 gilt in Deutschland das Kreislaufwirtschaftsgesetz. Es betont: In erster Linie sollen Abfälle vermieden werden. Die Aufbereitung steht an zweiter Stelle. Danach folgen an dritter Stelle das Recycling und an vierter Stelle die anderweitige Verwertung, insbesondere die energetische Nutzung und die Verfüllung, etwa von Bergwerksstollen oder ähnlichem. Die Deponierung oder Verbrennung steht erst an fünfter und letzter Stelle.