Umsatzbringer Kontron meldet Großauftrag für intelligente Wallboxen für Elektroautos

Quelle: Kontron 2 min Lesedauer

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Kontron, Spezialist für IoT-Technologie, darf smarte Ladestationen für Elektroautos an einen der weltweit größten Automobilhersteller liefern. Serienstart ist bereits im Juli.

Kontron ist Experte für IoT-Technologien. Nun meldet das Unternehmen, dass es einen Millionenauftrag für die Lieferung von smarten Wallboxen an Land gezogen hat, die für das Laden von Elektroautos gedacht sind.(Bild:  P. Schneiderwanger)
Kontron ist Experte für IoT-Technologien. Nun meldet das Unternehmen, dass es einen Millionenauftrag für die Lieferung von smarten Wallboxen an Land gezogen hat, die für das Laden von Elektroautos gedacht sind.
(Bild: P. Schneiderwanger)

Das Auftragsvolumen, ein Kontron von einem nicht näher genannten OEM erhalten hat, beträgt im ersten Schritt zumindest 200 Millionen Euro. Bei der Entwicklung des, wie betont wird, vollvernetzten Ladesystems stützt sich der IoT-Spezialist auf die Expertise seiner neuen Tochtergesellschaft e-Systems, ein Hersteller für innovative Ladesysteme, die Anfang des Jahres im Rahmen der Katek-Übernahme akquiriert wurde. Nun zeigten sich bereits die ersten Erfolge und Synergieeffekte dieser Übernahme. Unter anderem winkten durch das Upgrading der Katek-Produkte mit Kontron-Software erhebliche Kostenvorteile. Mit der Software der Ladesyteme will man die richtige Antwort auf die Anforderungen der Energie- und Verkehrswende geben, die bekanntlich stark von Digitalisierung und Vernetzung geprägt ist. Kontron nennt diese Lademöglichkeit „smart charging next level“.

Dynamischer E-Mobil-Ladeplan über smarte Anreiztabelle

Die vollständige Vernetzung gelingt über Ethernet, LTE, WiFi, EEBUS, MODBUS/TCP, OCPP und ISO15118. Denn um schwankende Energieerzeugung durch Windkraft und Photovoltaik möglichst effizient nutzen zu können, sei die Vernetzung von Gebäuden, Elektrofahrzeugen und dem Stromnetz erfolgsentscheidend. Dabei kommunizieren die Systeme mit dem Energiemanagementsystem, das mit einer PV-Anlage, Wärmepumpen oder Batteriespeichersystemen verbunden sein kann, wie Kontron erläutert. So erhalte das zu ladende Elektroauto von der Wallbox eine Anreiztabelle, worüber ein dynamischer Ladeplan berechnet werden könne. Auch netzdienliches Laden nach §14a EnWG zur Anpassung an die Auslastung des Stromnetzes und flexible Ladetarife werden darüber möglich, wie Kontron anmerkt.

Vor Cyberangriffen immer gut geschützt sein

Die Kommunikation zum Auto erfolgt über ISO 15118. Diese Norm ermöglicht es beispielsweise, dass sich E-Auto und Ladestation gegenseitig erkennen und Informationen austauschen können. Auf öffentlichen Ladeplätzen könne auf diese Weise die Autorisierung über Plug&Charge erfolgen. Um auf aktuelle Entwicklungen oder Cybersecurity-Bedrohungen schnell reagieren zu können, könne Kontor die Boxen remote mit Updates versorgt. Über LTE oder Ethernet lässt sich die Wallbox mit dem Internet verbinden. Updates werden einfach über den Äther aufgespielt, wie es abschließend heißt.

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