Kommentar
Klimaforschung: Supercomputer können auch nicht die Welt retten

Ein Kommentar von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

Mit ihrer enormen Rechenleistung sind die Supercomputer in der Lage, unter anderem Klimamodelle der Erde zu erstellen. Doch immer mehr Rechenleistung bestätigt nur, was wir schon länger wissen: das Klima verändert sich. Wir müssen nur endlich konsequent handeln.

Klimamodelle geben ein ungefähres Bild von unserer Zukunft. Doch auch die noch so leistungsfähigsten Rechen-Giganten bestätigen, was wir schon wissen. Das Klima verändert sich und wir müssen handeln.(Bild:  (c) NicoElNino - stock.adobe.com)
Klimamodelle geben ein ungefähres Bild von unserer Zukunft. Doch auch die noch so leistungsfähigsten Rechen-Giganten bestätigen, was wir schon wissen. Das Klima verändert sich und wir müssen handeln.
(Bild: (c) NicoElNino - stock.adobe.com)

In den letzten heißen und trockenen Sommerwochen habe ich regelmäßig auf meine Wetter-App geschaut, um zu sehen, wie sich die Temperaturen entwickeln und was in diesem Jahr 2022 noch wichtiger ist, wann der langersehnte Regen kommt. Wie das Wetter in Deutschland und Europa der nächsten Tage wird, können die vielen kostenlosen und kostenpflichtigen Apps genau vorhersagen. Eher ungenau wird es beim lokalen Wetter. Eine Gewitterzelle mit Starkregen beispielsweise lässt sich oft nur wenige Minuten vorhersagen.

Damit wir allerdings langfristige Prognosen abgeben können, brauchen wir aussagekräftige Klimamodelle. Allerdings müssen dazu unzählige Daten ausgewertet werden. Grundlage für die rechenintensiven Modelle ist ein numerisches Erdsystemmodell. Darunter verstehen die Wissenschaftler den gekoppelten Zustand der Atmosphäre, der Ozeane und der Landoberfläche. Die notwendige Rechenleistung der komplexen numerischen Berechnungen erledigen Supercomputer.

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