Reality Check 4.0
Kippt die Digitalisierung im Mittelstand?

Von Julia Moßner 3 min Lesedauer

Jeder, der sich mit Industrie 4.0 beschäftigt, hat schon eine dieser typischen Konferenzen besucht und Vorträge gehört, bei denen vor allem die großen Hersteller Ihre Lösungen präsentieren. Die Beiträge von produzierenden Unternehmen, die bereits Erfahrung mit Industrie 4.0-Projekten gemacht haben, sind dagegen rar gesät. Genau solche Beispiele werden am 6. Juli beim Reality Check 4.0 in Köln vorgestellt, denn Industrie 4.0 ist inzwischen keine abstrakte Idee mehr, sondern in der Realität des Unternehmensalltags angekommen.

Am 6. Juli findet in Köln im Haus der Kommunikation der Reality Check 4.0 statt. Bis Mitte Mai können Tickets noch zum vergünstigten Frühbucherpreis von 445,- Euro erworben werden. (Bild:  Serviceplan (Claudia Ast/Ralf Jürgens))
Am 6. Juli findet in Köln im Haus der Kommunikation der Reality Check 4.0 statt. Bis Mitte Mai können Tickets noch zum vergünstigten Frühbucherpreis von 445,- Euro erworben werden.
(Bild: Serviceplan (Claudia Ast/Ralf Jürgens))

Dass die digitale Transformation der Industrie viele Unternehmen vor große Herausforderungen stellt, liegt auf der Hand. Einige Unternehmen haben bereits Erfahrungen mit ersten Umsetzungsprojekten gesammelt, dabei den einen oder anderen Fehler gemacht, daraus gelernt und Hürden umschifft. Es gibt wohl kaum Industrie 4.0-Projekte, die man im Nachhinein nicht doch anders angepackt hätte.

Aber auf den zahlreichen Konferenzen zum Thema wird nur von unglaublich erfolgreichen „Leuchtturmprojekten“ großer Unternehmen berichtet. Dabei lohnt es sich genauer hinzuschauen und zu fragen: Ist wirklich alles positiv gelaufen? Was würde man beim zweiten Mal anders machen? Welche Probleme sind aufgetaucht und wie wurde damit umgegangen? War überhaupt jedes Projekt notwendig und sinnvoll? Diese und weitere Fragen werden bei der erstmalig stattfindenden Veranstaltung Reality Check 4.0 am 6. Juli in Köln diskutiert.