Regulierung von Künstlicher Intelligenz
KI-Vorschriften: Was Fertiger wissen sollten

Ein Gastbeitrag von Lori Witzel* 5 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz verheißt in allen Prozessen einen Automatisierungsschub – Musik in den Ohren der Fertigungsindustrie. Doch mit der KI gewinnen auch entsprechende Regulierungen an Bedeutung. Herstellern bleibt nur wenig Zeit, um sich darauf einzustellen.

Regierungen und politische Entscheidungsträger beabsichtigen, die Nutzung von KI zu regulieren, um ihr Schadenspotenzial zu reduzieren.(Bild:  gemeinfrei /  Pixabay)
Regierungen und politische Entscheidungsträger beabsichtigen, die Nutzung von KI zu regulieren, um ihr Schadenspotenzial zu reduzieren.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay)

KI und maschinelles Lernen bieten neue und umfangreiche Wertschöpfungspotenziale. Damit lassen sich auf automatisierte Art und Weise vorausschauende Erkenntnisse gewinnen und daraus Handlungsempfehlungen ableiten, die sich an Erfahrungen aus der Vergangenheit orientieren. Fertigende Unternehmen können dadurch von Anwendungsszenarien wie vorausschauende Wartung, Anomalieerkennung und optimierte Verwaltung von Maschinen und Anlagen profitieren. Im Ergebnis treffen sie bessere Entscheidungen, werden agiler und können schneller handeln.

Handfeste Ergebnisse statt leerer Versprechungen

Der italienische High-End-Bremsenhersteller Brembo kann dafür als Paradebeispiel dienen. Der Fertigungsbereich des Unternehmens verwendet KI-gestützte Analysen, um Aussagen über die Lebensdauer von Schneidwerkzeugen zu treffen und seine Werkzeugmaschinen vorausschauend zu warten. Die Ergebnisse der Datenanalysen ermöglichen sogar Erkenntnisse mit hohem Detailgrad, etwa zur Analyse von Temperaturverläufen bei der Abkühlung von Gussteilen in der unternehmenseigenen Aluminiumgießerei.