Artificial Intelligence KI verändert Fahrzeuge und deren Entwicklungsprozess
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Ob autonomes Fahren oder alternative Antriebskonzepte: Die Automobilbranche steht vor großen Umbrüchen. Doch wie kommt die Intelligenz ins Fahrzeug und welche Rolle spielen dabei die Ingenieure? Eine Antwort darauf gibt dieser Kurzbeitrag.
Das erste Auto wurde im Jahr 1885 verkauft. Damit begann eine Revolution durch motorisierte Fortbewegungsmittel und gleichzeitig eine Revolution für die Gesellschaft. Fahrzeuge wurden über die Zeit immer schneller, aerodynamischer, sicherer, bequemer. Sie setzten sich als Massenverkehrsmittel durch und bescherten den Menschen eine zuvor nie gekannte Mobilität. Doch zunächst waren sämtliche Fortschritte in Fahrzeugen rein auf die klassische Ingenieurebene bezogen.
Erst knapp 100 Jahre später, im Jahr 1981, wurde der erste Computer in einem Fahrzeug verbaut. Ein Modell von General Motors verfügte über eine ECU (ECU = electronic control unit = Steuergerät) mit etwa 50.000 Code-Zeilen. Die Entwickler von damals konnten sich nicht vorstellen, welche Fülle an neuen Möglichkeiten sie damit schufen. Dennoch stellt das Modell, das sozusagen der Pionier des Embedded Design ist, die Initialzündung für alle weiteren Entwicklungen dar: Batteriemanagement, Airbags, elektrische Fensterheber oder automatische Verriegelungen. Heute sind in jedem Auto mehr als 100 Prozessoren mit etwa 100 Millionen Code-Zeilen verbaut.
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