Trend-Dossier 2024
KI und Cloud: Nicht wirklich neu, aber doch im Trend

Ein Gastbeitrag von Christian Liedtke* 3 min Lesedauer

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Betrachtet man den Gartner Hype Cycle for Emerging Technologies als Indikator für relevante Trends, fallen spontan zwei Stichworte ins Auge: Cloud und KI. Faszinierend daran: Beides sind keine neuen Technologien. Beide wurden gehypt, totgesagt und nun offensichtlich wieder entdeckt.

Sowohl das Cloud-Computing als auch das breite Felder der künstlichen Intelligenz waren schon auf dem Höhepunkt, erlebten einen Absturz und erfreuen sich nun neuerlichen Interesses.(Bild:  KI-generiert/frei lizenziert /  Pixabay)
Sowohl das Cloud-Computing als auch das breite Felder der künstlichen Intelligenz waren schon auf dem Höhepunkt, erlebten einen Absturz und erfreuen sich nun neuerlichen Interesses.
(Bild: KI-generiert/frei lizenziert / Pixabay)

Der Grund, warum künstliche Intelligenz plötzlich so signifikant in den Fokus rückt, ist ein neues Beiwort: generativ. Generative KI ermöglicht es, in vielen Anwendungen fehlende Daten zu extrapolieren oder zu antizipieren, wodurch der künstlichen Intelligenz ganz neue, ungeahnte Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund führt KI oder auch Generative KI ganz zurecht diese Liste an.

Das Stichwort Cloud ist eigentlich weniger als Trend, denn als logischer Entwicklungsschritt zu verstehen. In der Technik bewegt sich schon immer alles auf einer harmonischen Schwingung zwischen Zentralisierung und Dezentralisierung hin und her. Es ist somit nur folgerichtig, dass – auch nach Überwindung etwaiger Sicherheitsbedenken – der logische, aktuelle Trend hin zu einer kostengünstigen, zentralen Verarbeitung der Daten in Cloudsystemen erfolgt. Genauso werden wir in absehbarer Zeit im Zuge der Beschleunigung von Prozessen auch wieder den Trend hin zur dezentralen Verarbeitung und Prozesssteuerung sehen.