Technikakzeptanz
KI: Maschinen mit Sinn für Gerechtigkeit

Von Jürgen Schreier 4 min Lesedauer

Nur wenn Künstliche Intelligenz (KI) Fairness ebenso interpretiert und umsetzt wie Menschen, wird sie auf breite Akzeptanz stoßen. Deshalb untersuchen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Tübingen Daten auf ihren kausalen Zusammenhang.

Nur wenn Künstliche Intelligenz Fairness ebenso interpretiert und umsetzt wie der Mensch, werden ihre Entscheidungen akzeptiert.(Bild:   / CC0)
Nur wenn Künstliche Intelligenz Fairness ebenso interpretiert und umsetzt wie der Mensch, werden ihre Entscheidungen akzeptiert.
(Bild: / CC0)

Der Sinn für Gerechtigkeit ist tief in einem Menschen verwurzelt - und oft schon von Kindesbeinen an. Er ist ein wesentlicher Teil seiner Moralvorstellungen, seines Wertegerüstes. Der Anspruch und das Vertrauen darauf, fair behandelt zu werden, bildet die Basis für ein friedliches Zusammenleben in einer Gesellschaft.

Nur faire Entscheidungen einer KI werden vom Menschen akzeptiert

Im Zeitalter der Digitalisierung entsteht deshalb die Notwendigkeit, dass selbstlernende Maschinen, die dem Menschen zuarbeiten, fair handeln. Nur wenn Künstliche Intelligenz Fairness ebenso interpretiert und umsetzt wie der Mensch, werden ihre Entscheidungen akzeptiert. Entscheidungen durch selbstlernende Algorithmen, denen möglicherweise rassistische oder sexistische Merkmale unterliegen, sind in der Gesellschaft nicht akzeptabel. Gleichzeitig rückt mit zunehmender Tragweite des Einsatzes von künstlicher Intelligenz die Transparenz im Bereich maschinelles Lernen zunehmend in den Fokus.

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